Montag, 27. Dezember 2021

Griechischer Kichererbsen-Eintopf

 Noch ein Rezept aus Akis Kitchen, Kichererbseneintopf geht ja immer.

Man braucht

- zwei Zwiebeln

-zwei Knoblauchzehen

- zwei unbehandelte Zitronen

- Stangensellerie

- zwei Karotten 

- Rosmarin, Thymian

-Olivenöl

- Kichererbsen (2 Dosen)



Man schneidet Zwiebeln, Knoblauch, Karotten und mindestens zwei Stängel vom Stangensellerie klein und lässt sie im Olivenöl unter Rühren etwa 5-10 Minuten anbraten. Man gießt die Kichererbsen ab und gibt sie, zusammen mit etwa 500 ml Gemüsebrühe, Rosmarin, Thymian, der abgeriebenen Schale der zwei Zitronen in den Topf und lässt das Ganze köcheln. Da ich Dosenkichererbsen nehme, geht das schneller als im Originalrezept. Nach etwa einer Viertelstunde gibt man ein, zwei Schöpflöffel der Suppe in einen Topf, fügt den Saft der zwei Zitronen, reichlich Salz und Pfeffer sowie fünf Esslöffel Olivenöl hinzu, und püriert das Ganze mit dem Pürierstab und gibt das zurück in den Topf. Kurz vermischen, abschmecken und mit Brot servieren.




Sonntag, 19. Dezember 2021

Tarte mit karamellisierten Zwiebeln und Gorgonzola

Hier ein Rezept, das ich über Pinterest bei Greenway36 gefunden habe (hier ist das Originalrezept) und das ich so gut fand, dass ich diese Tarte schon mehrmals gemacht habe. Allerdings heißt sie im Original Galette und der Teig wird selbst gemacht - wer das will, kann das gern dort nachsehen. Ich habe einen fertigen Tarteteig genommen, der ist inzwischen auch wirklich gut und so geht das alles ein bisschen schneller. Die Tarte schmeckt warm, aber auch abgekühlt gut - falls noch ein Rest bleibt.

Man benötigt:


einen Quiche- und Tarteteig (von Tante Fanny - keine Werbung - aber der Teig ist wirklich gut), wahrscheinlich geht auch ein runder Blätterteig - oder man macht ihn selbst s.o.
500g Zwiebeln - rot und weiß, wenn es geht, man kann aber auch nur eine Sorte nehmen
4 EL neutrales Öl (Mazola oder Rapsöl)
1 TL Salz
4 EL Balsamicoessig
2-3 EL Zucker (im Original sind es 4 EL, das ist mir persönlich aber zu viel)
Pfeffer
125g Gorgonzola
2 EL Paniermehl
optional: Nüsse (Walnüsse, Pistazien, Pinienkerne, Haselnüsse)

zum Bestreichen ein verquirltes Ei mit ein bisschen Salz

Die Zwiebeln werden in Ringe geschnitten - das sieht zunächst mehr aus als es am Ende dann sein wird. 

Sie werden dann in den 4 EL Öl mit einem TL Salz unter Rühren bei mittlerer Hitze angedünstet bis sie weich sind. Das dauert zwischen 10 und 15min. Die Menge reduziert sich dabei erheblich. Dann werden sie mit den 4 EL Balsamico abgelöscht und, wenn der Essig verdunstet ist, kommen die 2-3 EL Zucker dazu. Alles wird auf hohe Hitze gestellt, dass die Zwiebeln mit dem Zucker karamellisieren. Mit ordentlich Pfeffer würzen.

Während die Zwiebeln weich dünsten, kann man den Teig schon mal vorbereiten, indem man ihn in eine entsprechende Form tut, mit der Gabel ein bisschen einsticht und den Boden mit zwei EL Paniermehl (oder Semmelbrösel) bestreut. Der Rand kann dabei ruhig ein bisschen großzügig frei gelassen werden.

Wenn die Zwiebeln karamellisiert sind, können sie auf dem Tarte-Boden verteilt werden. Nach dem Originalrezept sollen sie abkühlen und in einem Sieb abtropfen, bei mir waren sie allerdings nie so flüssig, das irgendwas abtropfen konnte und das Abkühlen fand ich auch nicht notwendig.

Dann wird der Gorgonzola darauf verteilt und die Ränder umgeklappt. Man kann dann noch Nüsse darauf machen, das fand ich ziemlich passend - hier sind es Pistazien, die wir noch im Schrank hatten, klein gehackte Wal- oder Haselnüsse könnten auch passen oder Pinienkerne.

Der Rand wird dann mit dem verquirlten Ei bepinselt und die Tarte für ca. 20min bei 200° Umluft in den Ofen. Hier muss man schauen, wie es mit den Ofen hinhaut, ggf. muss die Temperatur auf 180° herunterreguliert werden.

Et voilà! Der Gorgonzola erweist sich im Überbacken als ziemlich milde und passt einfach hervorragend zu den karamellisierten Zwiebeln.


Linsensalat mit Forellenfilet

 Herr Ackerbau hat bei youtube Akis Petretzikis, einen griechischen Foodblogger und Koch entdeckt (nett anzuschauen ist er auch ;-)) - der macht zunächst das, was alle Köche auf youtube tun, nämlich kochen und sich dabei filmen lassen. Aber er ist auch durch Griechenland gereist und hat dort nicht nur die wunderschöne Landschaft Griechenlands gefilmt, sondern auch die regionale Küche entdeckt, in den Restaurants verkostet oder selbst Sachen gekocht (hier die erste Folge). Es gab zwei Rezepte, die uns sofort angesprochen haben und eines davon ist der Linsensalat, den er mit geräuchertem Forellenfilet, das er von einer regionalen Fischfarm bekommen hat, aufpeppt. Da er diesen Salat irgendwo an einem Fluss zubereitet und die Mengenangaben nicht mit geliefert werden, habe ich es einfach so versucht - hier im Rezept steuere ich noch ein bisschen nach. Der Salat macht was her, weil er aus dreierlei Linsensorten besteht und sehr frisch schmeckt. 

Man braucht dazu:


Je 100g braune, rote und schwarze (Beluga) Linsen 
Olivenöl
eine Biozitrone (hier braucht man Zesten von der Schale, deswegen Bio) und deren Saft
eine Biolimette (wie eben) und den Saft der halben Limette
250-300g kleine Tomaten (hier kann man gelbe und rote Cocktailtomaten nehmen, muss aber nicht, ist nur wegen der Optik)
eine rote Zwiebel (die ist original nicht dabei gewesen, aber ich fand, die passte gut)
Forellenfilets - hier habe ich zwei Packungen genommen à 125g
Salz, Pfeffer, Chili, frische Pfefferminze und frisches Basilikum

Zunächst werden die Linsen gekocht - die Kochzeit ist unterschiedlich lang, deswegen nicht alle zusammen kochen. Die roten Linsen brauchen meist nicht mehr als 10min, die braunen etwa 25 und die Belugalinsen zwischen 30 und 35min.
Die roten waren einen Tick zu lang drin und die Menge stimmt nicht ganz, 100g pro Sorte reicht.

Dann werden 
- die Linsen zusammengekippt, 


- die rote Zwiebel in Ringe geschnitten 
- die Tomaten halbiert (oder geviertelt, je nachdem wie groß sie sind)
- von der Zitronen- und der Limettenschale Zesten gezogen (wenn man keine Zestenreißer hat, kann man auch mit einem Sparschäler die Schale schälen und die dann klein schneiden).
Alles wird vermischt und mit ordentlich viel Olivenöl begossen. Dann kommt der Zitronen- und der Limettensaft dazu, Pfefferminze und Basilikum werden klein geschnitten dazu getan und dann alles mit Pfeffer, Salz und Chili gewürzt. 
Zum Schluss wird das Forellenfilet zerrupft und in dem Salat verteilt.







Sonntag, 12. Dezember 2021

Spanischer Kichererbsen-Eintopf

 Dieses Rezept hat mir Youtube vorgeschlagen. Es ist vom Kanal „Spain on a Fork“ und wirklich sehr empfehlenswert.

Man braucht

2 Zwiebeln

5 Knoblauchzehen

2 rote und eine grüne Paprika

2 Kartoffeln

1 große Tomate

1 große Dose Kichererbsen

Petersilie

Olivenöl

Gemüsebrühe

spanisches geräuchertes Paprikagewürz

zwei Scheiben Weißbrot

1 Ei




Zwiebeln und zwei Knoblauchzehen würfeln, Paprika in kleine Stücke schneiden, in reichlich Olivenöl auf mittlerer Hitze fünf Minuten anschmelzen. Nach fünf Minuten die geschälte und gewürfelte Kartoffel dazu, die Tomate in den Topf reiben (ich schneide die ja immer lieber klein). Die Kichererbsen abtropfen lassen und abspülen, nach ein paar Minuten dazu geben, mit geräuchertem Paprika, Salz und Pfeffer würzen, mit 700 ml Gemüsebrühe aufgießen. Deckel drauf, 25 Minuten köcheln lassen. 

In einer kleinen Pfanne Olivenöl erhitzen, darin die restlichen drei Knoblauchzehen leicht anbraten, danach das in kleine Stücke geschnittene Weißbrot, am Schluß das Ei in die Pfanne schlagen und von beiden Seiten so anbraten, dass der Dotter nicht mehr flüssig ist. Das Ei in kleine Stücke schneiden, mit dem Brot und dem Knobluch, etwas Salz, etwas Petersilie mit dem Pürierstab pürieren (ggf. noch etwas von dem Öl aus der Pfanne dazugeben). Diese Masse dann zu den Kichererbsen geben, verteilen, noch einmal zwei Minuten aufkochen lassen, mit frischer Petersilie servieren.



Dienstag, 5. Oktober 2021

Langsam gegarte Kichererbsen

 


Wieder einmal etwas von Ottolenghi, das Gericht hat er in einem netten Youtube-Video vorgestellt. Mit ein paar Variationen habe ich es nachgekocht, schmeckt wirklich gut und ist nicht sonderlich aufwändig. 

Man braucht:

Eine große Dose Kichererbsen (abgetropft ca. 500 g)

10 Knoblauchzehen

400-500 g Cocktailtomaten

3 Chilischoten

2 Esslöffel Tomatenmark

2 Teelöffel Kreuzkümmelsamen

2 Teelöffel Koriandersamen

etwas geschnittener Ingwer

Kurkuma

Chiliflocken

jeweils ein halber Esslöffel Salz und Zucker

200 ml Olivenöl

(ggf. 200 g Kartoffeln)

Für den Joghurt

300g griechischen Joghurt

Minzblätter

Zitronensaft

Knoblauch

Fladenbrote



Man zerstößt Koriander und Kreuzkümmel leicht in einem Mörser und kippt Kichererbsen, Knoblauchzehen (ganz), Tomaten (ganz), Tomatenmark, Chilischoten, Tomatenmark, Ingwer und die Gewürze in eine große ofenfeste Form mit Deckel. Chili und Chiliflocken kann man nach eigenem Belieben dazugeben. Man mischt, gießt das Ganze mit 200 ml Olivenöl auf.

Ofen auf 150 Grad Umluft, das Ganze mit geschlossenem Deckel 80 Minuten im Ofen lassen. Nach einer Dreiviertelstunde einmal umrühren, wenn man will kann man dann noch gewürfelte Kartoffeln dazu geben. 

Währenddessen den Joghurt mit einer zerdrückten Knoblauchzehe vermischen, zwei Esslöffel frischen Zitronensaft und die Minzblätter einrühren. 



Mit frischem Fladenbrot servieren. 


Freitag, 1. Oktober 2021

Butterreis

 Auch dieses Rezept ist von Bistrobadia und es ist gewissermaßen mit dem Fasolia-Bohneneintopf hereingespült worden. Ich mag Reis eigentlich nicht so besonders, aber dieses Rezept hat es mir echt angetan. Bisher habe ich es aber nur mit den Bohnen probiert.

Man benötigt dazu:


230g Basmatireis
35g kurze Fadennudeln
2 EL Butter
400ml Gemüsebrühe
1/2 TL Salz

Beim Kochen wiege ich die Sachen selten ab, aber hier halte ich die Mischung für wichtig, weil das alles gut aufeinander abgestimmt ist.

So geht's:

Die Butter wird in einem Topf geschmolzen, dann kommen die Fadennudeln hinzu und werden bei hoher Temperatur unter Rühren angeröstet.

Das geht ziemlich schnell, dass die Nudeln braun sind - also gut aufpassen!
Der Reis kommt dann hinzu, alles wird vermischt und mit der Gemüsebrühe abgelöscht. Aufkochen und dann den Herd auf die niedrigste Stufe stellen und den Reis mindestens 15min, gern mehr, quellen lassen. Ab und zu umrühren.
Das ist eigentlich alles.
Die braunen Nudeln und der Reis sehen auch hübsch zusammen aus. Und schmecken tut es auch.


Dicke Bohnen - Libanesischer Bohneneintopf "Fasolia"

Es gibt ein weiteres weiße Bohnenrezept, das absolut großartig ist und das ich schon mehrmals gekocht habe. Meine Schwiegermutter meinte, dass Weiße dicke Bohnen und Tomatensoße zusammengehörten und vielleicht ist das das Geheimnis dieses Rezepts, das ich bei bistrobadia gefunden habe, einem Foodblogger, der Rezepte aus dem Libanon und dem Levante postet. 

Man benötigt dazu:

250g getrocknete weiße Bohnen - hier wieder die von dem griechischen Versand (Gigantes elefantes), die super sind - ich nehme grundsätzlich die doppelte Menge, die gehen immer weg
Olivenöl
Knoblauch
Tomatenmark
Harrissa (oder Chili[paste])
1/2 TL Zimt - wer stattdessen Ras el-Hanout hat, eine Gewürzmischung, die passt super, gibt es aber nicht in allen Supermärkten
eine Flasche passierte Tomaten (800ml, wenn man 500g getrocknete Bohnen nimmt, sonst die Hälfte)
frischer Koriander (gibt es inzwischen auch tiefgefroren)

Wer keine getrocknete weiße Bohnen hat, kann auch die aus der Dose nehmen, da würde ich mindestens zwei, lieber drei Dosen nehmen.
Getrocknete Bohnen müssen über Nacht eingeweicht werden, gern mit ein bisschen Natron oder Backpulver.
Dann abspülen und 50 bis 55min in reichlich Wasser kochen.
Den Knoblauch - je nach Wunsch, ich hatte vier Zehen - in Scheiben schneiden und in ordentlich Olivenöl anschwitzen. Dann kommen zwei bis drei (oder mehr) Esslöffel Tomatenmark hinzu und werden mit angeröstet. Danach das Harissa (1 TL oder mehr, je nachdem, wie scharf man es mag), der Zimt oder das Ras el-Hanout und alles so ein bisschen andünsten. 


Dann wird alles mit den passierten Tomaten abgelöscht. Ich spüle die Flasche mit Wasser immer noch einmal aus und kippe dann die Hälfte noch dazu. Salzen und pfeffern.
Dann kommen die vorgekochten weißen Bohnen dazu und alles kocht für 30min vor sich hin.


Alles mit dem gehackten Koriander bestreuen, nachwürzen und fertig.
Dazu kann man Butterreis machen. Das ist auch extrem lecker.



Samstag, 21. August 2021

Griechische Bohnen (Gigantes)

 Dicke weiße Bohnen gehören zu meinen absoluten Lieblings-Hülsenfrüchten (falls es so etwas geben sollte). Sie schmecken nicht nur gut, sondern machen auch satt und - seit im ackerbauschen Haushalt (auf Wunsch eines 14-Jährigen) viel vegetarisch gekocht wird - sie sind aus meiner Sicht von der Konsistenz her, ein guter Ersatz für fleischliches Eiweiß. Lange Rede, kurzer Sinn - Rezepte mit weißen Bohnen gibt es natürlich zahlreich im Internet, Pinterest ist wie immer eine gute Quelle. Ich habe einige Rezepte ausprobiert und meine zwei - derzeitigen - Favoriten, werden hier im Blog aufgenommen und damit gleichsam "geadelt". Das erste Rezept stammt von Claudia Earp  - ich habe es schon mehrmals gemacht und bin jedes Mal begeistert (andere Menschen übrigens auch). Man kann das Rezept auch mit Dosenbohnen kochen, ich habe allerdings gemerkt, dass getrocknete Bohnen wirklich besser schmecken (natürlich muss man sie vorher einweichen und kochen), aber wenn es schnell gehen soll, passt wahrscheinlich auch die Alternative gut.

Herr Ackerbau ist seit einiger Zeit guter Kunde eines griechischen Versands, die haben besonders gute Bohnen im Angebot, die "Bohnen Gigantes Elefantes" heißen - die sind super. Es gehen aber natürlich auch andere getrocknete weiße Bohnen - je größer, desto besser.

Um dieses Rezept zu kochen, habe ich eine Packung von den Gigantes Elefantes in Wasser mit Natron (Backpulver geht auch) über Nacht eingeweicht. Das sind 500g. Man kann auch nur die Hälfte nehmen. Das Originalrezept geht von 250g aus - aber die Bohnen halten sich eine Weile im Kühlschrank (also grundsätzlich, ich hatte diesen Fall noch nicht) und wenn man gute Esser*innen zu Hause hat, gehen auch 500g locker weg.

So sehen sie nach einer Nacht aus
Die Bohnen werden dann abgespült und für ca. 50-55 min in reichlich Salzwasser gekocht. 
In der Zwischenzeit kann man sich mit dem Rest beschäftigen. Man benötigt für das Rezept (neben den Bohnen) - die Menge kann variieren, je nach Geschmack. Da das Originalrezept für 250g Bohnen gedacht ist, schreibe ich das auf, aber letztlich ist es völlig egal:

Olivenöl
eine Zwiebel
Karotten (oder eine große)
Lauchzwiebeln (original ist Lauch dabei, den mag ich aber nicht)
Tomatenmark - 2 EL mindestens
Gewürze: Salz, Pfeffer, Paprika, Kreuzkümmel (wer mag, ich finde den inzwischen echt gut, das hat aber eine Weile gedauert - einfach ausprobieren)
braune Champignons (100g)
getrocknete Tomaten (ich nehme immer die in Öl, da muss man nichts einweichen und ich finde die so besser - hier so 6-8 Stück)
schwarze Oliven (Geschmackssache - ich habe ca. 8 Stück genommen)
Zitronensaft
gehackte Petersilie

Zum Kochen bin ich so vorgegangen:

Zuerst Zwiebel, Karotten und Lauch(zwiebeln) in kleine Würfel schneiden 

und in ordentlich Olivenöl (ca. 6-8 EL) an- und weichdünsten.

Dann kommen Tomatenmark und Gewürze dazu und werden mit angeröstet.

Das zusammen bildet schon so dieses rote Öl, das man von den Gigantes aus griechischen Lokalen kennt - das ist super.
Dann kommen die (inzwischen weich gekochten) Bohnen dazu, werden mit dem Gemüse vermengt und ca. 10-15min mit gekocht.
Inzwischen kann man die Champignons in Scheiben, die getrockneten Tomaten in Streifen und die Oliven in Stücke (Kern besser entfernen) schneiden.

Die Sachen kommen dann zu den Bohnen dazu.
Mit Zitronensaft abschmecken und ggf. mit den Gewürzen nachwürzen, alles gut nochmal 10-15min vor sich hinköcheln lassen, dann kommt die Petersilie hinzu.
Und fertig.
Die Bohnen sind besser, wenn sie ein bisschen durchgezogen sind, man könnte sie wohl auch kalt essen. Ich finde sie aber auch warm mit Weißbrot oder einfach so ziemlich gut. Ich hatte vergessen, ein Bild vom fertigen Gericht zu machen, deshalb hier schon die inhaltlich sehr reduzierte Pfanne (ich hatte nicht mehr so viel Petersilie - das Originalrezept hat schönere Bilder...):

Egal wie, ist lecker.


Freitag, 11. Juni 2021

Blumenkohl Wings

Das Ganze wird als vegetarische Chicken Wings vermarktet, passt seltsamerweise. Geht recht schnell und einfach. Da das Originalrezept wieder amerikanisch ist, ist alles in Cups angegeben. Furchtbar.

Man braucht

Einen kleinen Blumenkohl

200 ml Hot Sauce (oder jede andere Barbecue-Sauce, die man gerne hat)

200 ml Milch

100 g geriebener Käse

200 g Mehl

Salz, Pfeffer, Knoblauchpulver

Semmelbrösel

Man zerteilt den Blumenkohl in kleine Röschen.

Man kippt die anderen Zutaten (außer Semmelbrösel) zusammen, es sollte eine zähflüssige Masse entstehen. Man taucht nach und nach die Blumenkohlröschen in die Tunke und wälzt sie in den Semmelbröseln.



Das ganze auf ein Backblech, ggf. Die Dingens mit etwas Öl einstreichen.



Bei 230 Grad 20-25 Minuten im Ofen lassen, gleich servieren.

Vegetarische Burger

 Ich habe mit Burgern nichts am Hut [längerer Einleitungstext, in dem erzählt wird, dass es die früher bei uns nicht gab]. 

Die vegetarische Variante ist aber ganz lustig und dieses Rezept aus einem amerikanischen Newsletter funktioniert recht gut. Ich muss es hier auch mal aufschreiben, weil mich die „Cups“-Angaben im Originalrezept wahnsinnig machen. Man braucht schwarze Bohnen, die ich zumindest im Kaufland finde.

400 g schwarze Bohnen

150 g Kichererbsenmehl

2 EL Sojasauce

2 EL Zitronensaft

2 EL Tomatenmark

2 EL Apfelmus

Salz, Pfeffer, Knoblauchpulver

Speiseöl


Man zerdrückt die Bohnen leicht in einer Schüssel und rührt die restlichen Zutaten dazu. Wahrscheinlich kann man fast alles außer Bohnen und Kichererbsenmehl wohl auch weglassen bzw. durch etwas anderes ersetzen. Es ergibt sich eine sehr klebrige Mischung, die man in geeigneter Weise in die Pfanne mit dem heißen Speiseöl kriegen muss. Die Patties von beiden Seiten gut anbraten.



Dann nach Belieben für die Burger verwenden, bei uns kommen immer noch Tomaten, Zwiebeln, Salat und Gewürzgurken dazu. 

Dienstag, 6. April 2021

Gefüllte Auberginen

Seit wir im letzten Jahr eigene Auberginen im Garten (bzw. im Topf auf der Terrasse) hatten, bin ich immer wieder auf der Suche nach leckeren Rezepten mit diesen. Ich habe die früher nicht so gern gemocht, weil Auberginen oft - wenn nicht richtig zubereitet - nach Pappe schmecken und auch die Konsistenz von dieser haben. Inzwischen mag ich die total gern und kaufe die auch regelmäßig und habe - wiederum auf youtube - ein weiteres tolles Rezept gefunden: Auberginen gefüllt und - weil Kind 2 vegetarisch isst - auch ohne Hackfleisch. Die Zubereitung ist einfach, braucht aber ein bisschen Zeit, weil die Auberginen im Ofen eine halbe Stunde vor sich hinbrutzeln müssen.

Man benötigt dazu:


Das Ursprungsrezept verwendet zwei Auberginen - ich habe drei genommen und bei der Füllung etwas zu großzügig hantiert, sodass ich viel zu viel davon hatte. Deswegen hier das Original:

zwei Auberginen
drei bis vier Tomaten (je nach Größe)
eine Paprika (optional)
eine Zwiebel
zwei Zehen Knoblauch
zwei Mozzarella (beim letzten Mal hatte ich nur einen Mozzarella und habe stattdessen weißen Käse dazu getan, das hat auch gut gepasst)
3 EL Semmelbrösel
Parmesan
Olivenöl, Salz und Pfeffer (und wer mag, kann auch noch Knoblauchpulver dazu nehmen)

Als erstes wird der Ofen auf 200 Grad (Umluft) vorgeheizt und die Auberginen gewaschen, deren Blütenstengel abgeschnitten und halbiert.

Aus Olivenöl - hier kann man eine ordentliche Menge nehmen, weil die Auberginen das aufsaugen und wenn was übrig ist, kann man es dann mit in die Füllung kippen - Salz und Pfeffer (und wer will Knoblauchpulver) wird eine Art Marinade zusammengerührt:

mit der dann die Auberginen großzügig auf der Schnittfläche eingepinselt werden.

Dann gehen die für 30min in den vorgeheizten Backofen.
In der Zwischenzeit werden die Zwiebeln in Streifen gehobelt, die Tomaten und die Paprika in Würfel geschnitten, ebenso der Mozzarella und alles in eine Schüssel gekippt. Dann wird der Knoblauch dazu gepresst, die Semmelbrösel untergerührt und nochmal Olivenöl (ca. 3-4 EL) und Salz und Pfeffer dazu. Alles wird vermischt.
Wenn die Auberginen aus den Ofen kommen, kurz warten (weil heiß), dann das Fruchtfleisch längs einschneiden.
Dann wird die Füllung oben drauf gepackt - das ging bei mir nur mit Löffel und Händen.


Da ich - wie bereits beschrieben - viel zu viel Füllmenge hatte, habe ich noch eine Paprika und eine Zucchini damit befüllt (ging auch gut - vielleicht auch eine Idee für diejenigen, die keine Aubergine mögen).

Dann kommt obendrauf noch geriebener Parmesan...

... und das Ganze kommt für ca. 15min in den Ofen zurück - hier muss man schauen, bei mir reichten einmal 10min und beim nächsten Mal brauchte ich fast 20min - keine Ahnung, woran das liegt, ich benutze ja nur ein und denselben Ofen.
Das Ganze sieht dann so aus:
Jetzt kann man so die Füllung mit dem Auberginenfleisch von der Schale runterschaben und essen - die Schale ist hart und nicht genießbar. Passt gut mit Weißbrot oder einfach so...




Quarkbällchen (sehr einfach)

Seit einer unserer Söhne beschlossen hat, Vegetarier zu werden, bin ich immer wieder nach neuen Ideen für gute und vor allem einfache vegetarische Rezepte unterwegs. Eine meiner Lieblingsinspirationsquellen sind Kochvideos bei youtube - der Vorteil ist, dass man da auch gleich angezeigt bekommt, wie etwas zubereitet werden bzw. aussehen muss. Beim Durchscrollen bin ich auf ein Rezept für Quarkbällchen gestoßen, das wirklich so einfach ist - wenn auch nicht mit Quark - dass man es auch fix in der Früh zum Frühstück machen kann. Die Dinger sind auch sonst wirklich beliebt, wenn ich sie auf dem Markt mitbringe, obwohl (oder weil?) sie hauptsächlich aus Fett bestehen. Aber nicht diese hier - die habe ich dort gefunden.

Man benötigt dazu:


ein Ei
70g Zucker (beides wird gut schaumig gerührt), dann dazu nacheinander gut einrühren
250g Joghurt
150ml Milch
1 TL geriebene Zitronenschale von einer Zitrone (oder man nimmt das Ersatzprodukt wie im Bild)
300g Mehl gesiebt und 
10g Backpulver (oder ein Päckchen, das ist auch egal)

Noch mehr Zucker braucht man dann, um die Bällchen darin zu wälzen.

Das ganze sollte dann nicht mehr zu flüssig sein, sondern eher so eine Konsistenz haben:

so zähfließend - weiß nicht, ob man das sieht...

Dann muss in einer Pfanne Öl erhitzt werden (vielleicht so zwei, drei Zentimeter hoch) - ich habe es mit Mazola-Keimöl und Sonnenblumenöl ausprobiert - ging beides, das Öl muss halt gut erhitzt werden können und nicht spritzen. Wer eine Fritteuse hat, kann die Dinger auch darin machen.
Während das Öl heiß wird, kann man das schon mal vorbereiten: einen Teller mit Küchenkrepp, dass die frittierten Bällchen abtropfen können und einen Teller mit Zucker, damit die dann darin gewälzt werden können.


Wenn das Öl heiß ist, kann man einen Löffel dort reintunken und dann ein bisschen von dem Teig abnehmen. Mit einem zweiten Löffel den Klecks dann ins Öl schieben.

Wenn man mehrere von den Klecksen ins Öl gemacht hat, sieht es dann in etwa so aus:

Wenn man sieht, dass sich die Ränder braun färben, sollte man die Teile wenden.

Und dann noch eine Weile im Öl lassen - ich habe die Temperatur dann etwas reduziert, damit die nicht verbrennen, denn ein paar Minuten brauchen sie, um "durch" zu sein - nicht lange, ich schätze mal so fünf Minuten.
Die fertigen Bällchen werden dann auf das Küchenkrepp zum abtropfen abgelegt:

Und dann, wenn sie noch warm sind, im Zucker gewälzt.

Aus der angegebenen Menge werden etwas so viele:

Die sind gerade für ein Frühstück von zwei 14-Jährigen ausreichend....