Kürbisspaghetti
Es ist Herbst, Halloweenzeit und überall gibt es Kürbisse. Früher mochte ich die nicht, weil ich sie nur süßsauer eingelegt kannte - ich weiß nicht, warum man da nicht mehr draus gemacht hat. Aus einem meiner Lieblingskochbücher - ein vegetarisches Kochbuch*,
aus dem ich wirklich viel koche (obwohl ich zugegebnermaßen auch Koch-Apps auf dem Handy gut finde), was man dem Buch auch ansieht,
stammt das Kürbisspaghetti-Rezept. Es ist wieder sehr einfach (wenn man vom Kürbisraspeln absieht) und wirklich lecker. Man braucht dazu
1 Kürbis (Hokaido wird empfohlen, es funktioniert aber auch mit jedem anderen Kürbis, den man schälen, entkernen und raspeln kann)
1 oder 2 rote Paprika
Sesam (ich mag statt dessen gern Pinienkerne)
Currypulver
Petersilie
Limettensaft
je nach Kürbismenge 50 bis 100 ml Gemüsebrühe (Fertigprodukt und nicht zu viel, weil der Kürbis nicht darin schwimmen soll)
1/4 l Sahne
1 EL Butter und
Nudeln - Spaghetti, Tagliatelle, Spaghettini - irgendwas Langes
Der Kürbis wird geschält, entkernt und geraspelt (hierfür ist eine Küchenmaschine ausgezeichnet - es empfiehlt sich, diese so zu verstauen, dass man leicht rankommt, ansonsten verstaubt sie im Schrank - man kann das natürlich auch über eine normale Reibe machen, ist halt anstrengender). Paprika klein würfeln und Wasser für die Nudeln aufsetzen.
Dann geht es los:
Den Sesam (oder die Pinienkerne) in einer größeren Pfanne ohne Fett anrösten, herausnehmen und beiseite stellen. In diese Pfanne kommt die Butter, die Paprikawürfel werden darin angedünstet und großzügig mit Currypulver bestäubt; umrühren. Mit der Gemüsebrühe ablöschen. Dann kommen die Kürbisraspel dazu, werden leicht angedünstet, anschließend die Sahne. Alles köchelt so ein bisschen vor sich hin, bis der Kürbis weich ist. Das geht relativ schnell. Zum Schluss die klein gehackte Petersilie dazu, mit Limettensaft und Salz und Pfeffer abschmecken und alles vermischen.
Zwischenzeitlich die Nudeln al dente kochen, abgießen und die Kürbispampe als Soße dazu servieren. Alles miteinander vermischen und essen.
Ach ja, für die Kinder gab es eine Alternative (nicht vegetarisch und ((fast)) ohne Gemüse):
Bolognese geht immer, aber dafür gibt es sicher bessere Rezepte als die Ackerbausche Hackfleisch-, Zwiebel-, Knoblauch-, gehackte Tomaten-, Ketchup-, Salz- und Pfeffermischung.
Bon appétit!
*Ich komme aus Thüringen, dort gab es - zumindest während meiner
Kindheit und Jugend - keine Vegetarier - die wären bei der Thüringer
Küche schlicht verhungert. Noch heute wetteifern die Mütter von
Kleinkindern darum, welches von den Kleinen denn mit wieviel Monaten sein erstes
Leberwurstbrot verspeist - weit entfernt von hiesigen Überlegungen, welche Gemüsesorte man
denn als erstes verfüttert und was denn für schlimme allergische Reaktionen beim Nachwuchs ausgelöst werden könnten. Umso erstaunter war Herr Ackerbau über meine Begeisterung für die vegetarische Küche und umso mehr spricht für dieses prima Kochbuch.
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Mittwoch, 29. Oktober 2014
Dienstag, 21. Oktober 2014
Mangoldspaghetti
Mangold ist ein schönes Gemüse, das gern als Spinatersatz verwendet und angepriesen wird. Ich persönlich finde, dass es zwei geschmacklich völlig verschiedene Gemüsesorten sind, deren Gemeinsamkeit sich im Wesentlichen auf die Farbe beschränkt. Mangold lässt sich ziemlich gut im Garten anbauen und wächst dort normalerweise unproblematisch.
Mittlerweile gibt es das Gemüse auch in Super- und vor allem in Biomärkten. Man kann ganz viele leckere Sachen damit machen, der absolute Favorit in der Familie Ackerbau (zumindest eines Teils der Familie über 12) sind
Einen Topf mit reichlich Salzwasser und einer ganzen Knoblauchzehe zum Kochen bringen. Währenddessen eine oder zwei weitere Knoblauchzehen kleinhacken und in Olivenöl in einer Pfanne andünsten. Die (zwei) Tomatendose(n) dazukippen und mit Salz und Pfeffer würzen. Leise vor sich hinköcheln lassen.
Inzwischen kocht das Salzwasser, da kommt dann der kleingeschnittene Mangold rein - er fällt ziemlich zusammen, etwa 10 bis 12 min kochen lassen. Die Spaghetti zerbrechen und zu dem Mangold hinzugeben und - je nach Geschmack - al dente oder weich kochen.
Mangold und Spaghetti abgießen, gut abtropfen lassen und dann die Mischung zu der Tomatensoße kippen (falls man die Knoblauchzehe vorher findet, rausholen) und alles gut vermischen.
Mit dem geriebenen Käse bestreuen und alles noch einmal vermischen, sodass der Käse leicht anschmilzt.
Super einfach, relativ schnell gemacht und super lecker - und vegetarisch obendrein. Wer es vegan mag, kann den Käse weglassen; wem es zu viel Gemüse ist, kann noch ein paar Garnelen mit dranwerfen - geht beides.
Mittlerweile gibt es das Gemüse auch in Super- und vor allem in Biomärkten. Man kann ganz viele leckere Sachen damit machen, der absolute Favorit in der Familie Ackerbau (zumindest eines Teils der Familie über 12) sind
Mangoldspaghetti
Man benötigt dazu
Mangold (Menge je nach Menschen, die mitessen)
Spaghetti oder andere lange Nudeln (ebenso)
gehackte Tomaten(dosen) - bei vier Personen sollten es schon zwei sein
Knoblauch
Salz, Pfeffer, Olivenöl und
geriebenen Parmesan (oder anderen Käse, falls man Parmesan gerade nicht im Haus hat)
Mangold in Streifen schneiden und waschen.Einen Topf mit reichlich Salzwasser und einer ganzen Knoblauchzehe zum Kochen bringen. Währenddessen eine oder zwei weitere Knoblauchzehen kleinhacken und in Olivenöl in einer Pfanne andünsten. Die (zwei) Tomatendose(n) dazukippen und mit Salz und Pfeffer würzen. Leise vor sich hinköcheln lassen.
Inzwischen kocht das Salzwasser, da kommt dann der kleingeschnittene Mangold rein - er fällt ziemlich zusammen, etwa 10 bis 12 min kochen lassen. Die Spaghetti zerbrechen und zu dem Mangold hinzugeben und - je nach Geschmack - al dente oder weich kochen.
Mangold und Spaghetti abgießen, gut abtropfen lassen und dann die Mischung zu der Tomatensoße kippen (falls man die Knoblauchzehe vorher findet, rausholen) und alles gut vermischen.
Mit dem geriebenen Käse bestreuen und alles noch einmal vermischen, sodass der Käse leicht anschmilzt.
Super einfach, relativ schnell gemacht und super lecker - und vegetarisch obendrein. Wer es vegan mag, kann den Käse weglassen; wem es zu viel Gemüse ist, kann noch ein paar Garnelen mit dranwerfen - geht beides.
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