Sonntag, 15. Februar 2026

Schnelle Protein-Frühstücksbrötchen

 Seit ich bei Instagram Brot- und Brötchenrezepte in allen Variationen eingespielt bekomme (danke an den Algorithmus 😝) habe ich begonnen, Brot und Brötchen zu backen. Hier besteht eine gewisse Konkurrenzsituation, weil eigentlich Herr Ackerbau derjenige ist, der für die Brot- und Brötchenbackerei verantwortlich ist. Da wir aber nicht auf bestimmte Rollenbilder festgelegt sind (das letzte Rezept war ein Schokokuchen von Herrn Ackerbau), probiere ich mich jetzt so durch. Meine Backerei ersetzt allerdings nicht das wunderbare Sauerteigbrot oder die Bagel oder die Brioche, sondern fügt dem Ganzen einfach noch gutes Baguette und Brötchen hinzu. Das, was mich am meisten fasziniert hat, war, dass es so einfach ist. Und das mir Hefeteig gelingt. Ich werde also jetzt sukzessive meine Favoriten einstellen und beginne heute mit den einfachsten Brötchen, die auszeichnet, dass man sie nach dem Aufstehen anrührt (maximal 10 min) und dann in den Ofen schiebt (30 min), währenddessen seine Morgentoilette erledigen und dann mit frischen Brötchen frühstücken kann. Und los geht's. Für acht Brötchen braucht man:

500g Speisequark
300g Dinkelmehl (630er), es geht wahrscheinlich auch 550er Weizenmehl 
1 Päckchen Backpulver
1 TL Salz
Körnermischung - ich nehme den Salatkerne-Mix, man kann auch nur Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Sesam, Chiasamen, Leinsamen oder irgendwas anderes nehmen - es macht sich netter mit Körnern

Aus Quark, Mehl, Backpulver und Salz wird ein Teig geknetet.

Dieser wird in acht Teile geteilt (ich habe die Körnermischung schon daneben ausgekippt).

Aus den einzelnen Teilen (die sicher noch gleichmäßiger als hier gehen) werden Brötchen geformt und diese in den Körnern gewälzt. Dann kommen sie auf ein Backblech.

Den Ofen auf 200 Grad Ober/Unterhitze einstellen (Vorheizen ist nicht notwendig!) und dann das Blech in den Ofen schieben. Das Ganze bleibt für 30 min im Ofen (jetzt ist die Gelegenheit für die Morgentoilette). Nach 30 min sehen sie so aus:
Aufschneiden und belegen.

Falls im Haushalt junge Menschen wohnen - der Hinweis, dass es sich um Protein-Brötchen handelt, macht sie normalerweise noch attraktiver. Die Brötchen können gut auch noch einen Tag später gegessen werden, für länger sollte man sie einfrieren und dann aufbacken. Dann sind sie auch sehr gut.


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