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Sonntag, 19. Januar 2025

Auberginen Tagine mit karamellisierten Zwiebeln

 Das Rezept ist von Our Yemeni Kitchen, relativ einfach, aber sehr lecker.

Man braucht

3 Auberginen

3 Paprika

1 Peperoni

250 g Tomaten

3 Knoblauchzehen

500g Zwiebeln

Tomatenmark

Kreuzkümmel, Paprika, Koriander, Pfeffer, Gemüsebrühe, Salz


Die Auberginen in jeweils acht Stücke schneiden, auf einem Blech mit Olivenöl beträufeln, salzen, pfeffern. Für 20 Minuten bei 200 Grad Umluft in den Ofen.

Zwiebeln in halbe Ringe schneiden, mit Olivenöl, einem Stück Butter und Salz in einer Pfanne unter Rühren karamellisieren. Nach etwa 20 Minuten sollten die Zwiebeln braun und weich sein. Geschnittenen Knoblauch und 40g Tomatenmark dazu, ebenso jeweils einen Teelöffel Kreuzkümmel, Koriander, Paprika, Gemüsebrühe und Pfeffer. (Harissa würde auch passen, wenn man‘s schärfer mag.) Etwas anbraten, mit 400 ml Wasser ablöschen, die grob geschnittenen Paprika und gewürfelten Tomaten dazu. 20 Minuten köcheln lassen, ggf. nachwürzen.

Das Ganze in eine ofenfeste Form füllen, die Auberginenstücke dazu, die Peperoni oben auflegen. Mit geschlossenen Deckel 30 Minuten bei 200 Grad Umluft im Ofen lassen.



Mit Brot oder Reis servieren.

Sonntag, 10. November 2024

Auberginenhappen gefüllt

 Ich weiß, dass diesem Blog weitere Auberginenrezepte fehlen, deswegen kommt heute eines, das der absolute Hit des Kindes ist. Es ist auch eins, das ich bei Instagram gefunden habe - bei mir besteht aber das Problem, dass die Optik - anders als im Original - hier katastrophal ist. Es schmeckt aber trotzdem, auch wenn es wahrscheinlich kein Gericht ist, was man vornehmen Gästen servieren wird (guten Freunden schon). Und es ist ein bisschen aufwändig, d.h. man benötigt mehr Geschirr als sonst üblich. Die Zutaten sind absolut variabel - man kann davon viel oder wenig machen, ganz danach, wie viele Menschen mit essen.

Für das Rezept nehme ich:

mindestens drei Auberginen (das geht natürlich auch mit weniger), diese werden in ca. 1cm dicke Scheiben geschnitten und auf einem Backblech ausgelegt und dann mit einer Mischung aus Olivenöl, Salz, getrockneten Kräutern (mein Favorit: Knoblauch Kräuter mediterran) eingepinselt.
Dann kommen die für 25 bis 30min bei 200 Grad (Umluft) in den Ofen.
In der Zwischenzeit kann man sich schon eine Füll- und Panierstraße aufbauen. Die Füllung erfolgt mit 

Mozzarella oder weißem (Feta) Käse - letzterer ist ein bisschen würziger, das passt gut
getrockneten Tomaten in Öl

Paniert wird - wie beim Schnitzel auch - mit Mehl, Ei und Paniermehl (Semmelbrösel).

Die Auberginen sollten einigermaßen abgekühlt sein, weil man sich sonst die Finger verbrennt. Dann kommt auf jede Auberginenscheibe Käse und Tomate und das Ganze wird zusammengerollt und dann paniert.

Ich mache immer erst alle fertig, bevor ich mit dem Backen anfange

Dann werden die Teilchen in ordentlich Olivenöl in der Pfanne von allen Seiten knusprig braun gebraten.


Wir essen die gern mit irgendeinem Knoblauchdip, Aioli, Kräuterquark, Mayonnaise... Wahrscheinlich ist das eher eine Vorspeise, aber wenn man genug hat, geht's auch als Hauptgericht.

Sonntag, 21. Mai 2023

Sizilianisches Auberginengemüse

Mal wieder Auberginen, ich weiß... Vielleicht hängt meine jetzige Begeisterung damit zusammen, dass ich sie früher nicht mochte - egal. Das sizilianische Auberginengemüse ist super, es kann gut mit Reis, Fladenbrot, Kartoffelbrei oder - wie im Originalrezept hier - mit Salbeipolenta gegessen werden.

Benötigt werden

Auberginen
Zwiebeln
Knoblauch
Rosmarin
1 EL Rohrzucker
2 EL Balsamico
Olivenöl
passierte Tomaten (hier eine Flasche)
Mandelstifte
Zum Würzen: Salz, Pfeffer, Gemüsebrühe

Die Mengen sind variabel. Ich hatte vier Auberginen und drei Zwiebeln, weniger oder mehr geht auch. Man kann mit die Menge der passierten Tomaten variieren oder mehr Gemüsebrühe dazu machen, je nachdem wie die Konsistenz gewünscht wird - alles egal, es schmeckt auf jeden Fall. Im Originalrezept kommen noch Rosinen dran, das ist aber nicht unsers - die habe ich weggelassen.

Und los geht's: Auberginen in Würfel schneiden und einsalzen, damit sie Wasser ziehen können.

Mandelstifte in einer Pfanne anrösten (ohne Fett) und zur Seite stellen.
Zwiebeln, Knoblauch und Rosmarin klein hacken.
2 EL Olivenöl in einem Topf erhitzen und Zwiebeln und Knoblauch glasig braten. Danach den Rosmarin dazu und mit anbraten. Dann kommt ein EL Rohrzucker dazu und der sollte mit den Zwiebeln/Knoblauch/Rosmarin schmelzen. Das Ganze wird dann mit 2 EL Balsamico abgelöscht.
Anschließend kommen die passierten Tomaten dazu, bei der Menge an Auberginen habe ich die Flasche noch einmal zu zwei Dritteln mit Wasser aufgefüllt, ausgespült und dazu gekippt. Mit Salz, Pfeffer und Gemüsebrühe würzen und das Ganze dann mindestens 15min vor sich hinköcheln lassen (bei offenem Topf).
In der Zwischenzeit können die Auberginenwürfel abgetrocknet und in Olivenöl portionsweise gebraten werden bis sie weich sind. Wenn sie ein bisschen bräunen, stört das nicht. Auberginen brauchen - auch wenn sie eingesalzen wurden - immer ein bisschen mehr Olivenöl. Wem das zu fett ist, kann die Auberginen nach dem Braten auf einem Küchenkrepp abtropfen lassen, bevor die in die Tomatensoße kommen. 
Abschließend kommen die gebratenen Auberginenwürfel in die Tomatensoße und alles kocht nochmal für 10min vor sich hin.
Abschließend die Mandelstifte unterrühren, nochmal alles abschmecken und fertig (hier mit Reis serviert).

Sonntag, 2. Oktober 2022

Jerusalem Bagel und Auberginen-Dips

 Wir waren jetzt ein paar mal in Berlin in israelischen Restaurants, wo es als Vorspeise Jerusalem Bagel gab. Meistens hätte diese Vorspeise auch schon genügt. Ich habe mich gefragt, ob man das auch zuhause hinbekommt. [Spoiler: Man bekommt es hin.]



Das Internet ist hier hilfreich. Für den Jerusalem-Bagel habe ich mich lose an diesem Rezept orientiert. 

Für den Teig

800 g 550er Weizen-Mehl

1 Hefewürfel

15 g Salz

20 g Zucker

50 ml Olivenöl

400 ml Wasser

 später: Sesam (mindestens 200g)

Man vermischt Hefe, Salz, Zucker mit dem warmen Wasser und arbeitet nach und nach das Mehl ein. Währenddessen fügt man das Olivenöl zu. Die Rezepte sehen alle deutlich mehr Zucker vor, aber ich kippe nicht 50 g Zucker in Weißbrotteig. Der Teig soll gleichmäßig und einheitlich sein (je nach Bedarf mehr Wasser oder Mehl dazugeben). 

Den Teig abgedeckt gehen lassen (damit er nicht klebt, gerne noch etwas Olivenöl in die Schüssel). Er sollte sich mindestens verdoppeln, wenn man ihm ein paar Stunden Zeit lässt, schadet das sicher nicht.

Wenn der Teig gegangen ist, tennisballgroße Kugeln formen und erst einmal ruhen lassen. (Mit der angegebenen Menge sollte man 6-8 Bagel machen können.)   

Eine Kugel nehmen, mit zwei Fingern ein Loch in die Mitte des Teiges stoßen. Die Finger der anderen Hand dazu nehmen und den Teig drehen und dabei nach und nach ausweiten, bis sich ein möglichst gleichmäßiger Ring ergibt. (Auf dem Video kann man sehen, wie man das macht,)

Die Ringe dann kurz in eine Schale mit kaltem Wasser legen und dann von beiden Seiten auf einen Teller mit Sesam. Den Bagel dann auf ein Backblech mit Backpapier legen und noch einmal 10 Minuten ruhen lassen. 



Den Ofen auf 200 Grad (Umluft) heizen und für 15-20 Minuten backen. Der Bagel sollte aufgehen und leicht gebräunt sein. Noch einmal mit Olivenöl einstreichen. 

***

Den Bagel kann man mit allen Dips essen, hier soll es aber zwei Auberginen-Vorspeisen geben. Ich neige mein Haupt vor dem Youtube-Channel Hungry Man Kitchen, der ein sehr gutes und einfaches Rezept veröffentlicht hat, an das ich mich weitgehend gehalten habe. 

Ich habe Baba Ganoush und Mutabbal  gemacht. Beide Vorspeisen basieren auf gegrillten Auberginen. 

Wir brauchen 

4 mittelgroße Auberginen 

für Baba Ganoush:

eine Fleischtomate

eine rote Paprika

eine grüne (nicht zu scharfe Chili)

eine halbe rote Zwiebel

eine Zitrone

Salz, Pfeffer, Cumin, Knoblauch, Olivenöl

Grenadine-Sirup (ich habe Dattelsirup genommen) 

frische Petersilie

 

für Mutabbal:

40 g Tahin-Paste

eine Zitrone

Knoblauch, Salz

Granatapfelkerne

Sumak (Gewürz, wenn zur Hand)

 

Man heizt den Ofen auf 240 Grad Umluft,  nimmt die Auberginen auf ein Backblech mit Backpapier. Die Auberginen unbedingt anstechen, sonst explodieren sie einfach (fragt nicht, woher ich das weiß). Wenn man Baba Ganoush machen will, legt man Paprika, Chili und Tomate dazu. Die Aubergine braucht etwa 20 Minuten, das andere Gemüse etwas kürzer. 

Man schneidet von den Auberginen den Stumpf ab und entfernt die Haut. Das Fleisch wird mit einem Messer in kleine Stücke geschnitten. Wenn man Baba Ganoush und Mutabbal machen will, verteilt man die Masse auf zwei Schüsseln. 



Für Baba Ganoush entfernt man Haut und Kerne von Paprika und Chilies, sowie die Haut von den Tomaten und schneidet das Fleisch in grobe Stücke und gibt es zu den Auberginen. Dazu presst man noch zwei Knoblauchzehen, eine fein gewürfelte halbe rote Zwiebel, zwei Teelöffel Salz, ein Teelöffel gemahlenen Kreuzkümmel, den Saft einer halbe Zitrone, 20 ml Olivenöl und mischt das Ganze durch. 

Man verteilt das ganze auf einer flachen Schale, verteilt etwas Grenadine-Sirup (oder Dattel-Sirup) und gehackte Petersilie darüber. 

***

Mutabbal

Man nimmt eine Knoblauchzehe und zerstößt sie mit einer großen Prise Salz in einem Mörser, bis sich eine Paste ergibt. Diese Paste vermischt man mit dem Saft einer Zitrone und einem Esslöffel Kreuzkümmel. 5 Minuten stehen lassen, danach mit der Auberginenmasse vermischen. 

30 g Tahin-Paste mit etwas Wasser vermischen und zu der Auberginenmasse geben. Auf einer flachen Schale verteilen. Olivenöl darauf verteilen, mit etwas Sumak und Pfefferminzblättern und Granatapfelkernen bestreuen (wahrscheinlich würden auch Dattel-Sirup und Pistazien gut passen).

 

Dauert alles ein bisschen, aber ist letztlich gar nicht so aufwendig.

Sonntag, 6. März 2022

Auberginen-Kartoffel-Auflauf

Dass ich eine gewisse Affinität zu Auberginen habe, ist, glaube ich, an den Rezepten der letzten Zeit deutlich geworden. Hier ist ein weiterer Auflauf, den ich und der Rest der Familie großartig finden und für den ich inzwischen eigentlich kein Rezept mehr brauche, sondern ihn einfach so mache. Wo das Ursprungsrezept herkommt, weiß ich leider nicht mehr - ich glaube, es war mal irgendwas auf youtube, das mit "Sie werden Ihre Auberginen nie mehr anders essen..." oder so ähnlich los ging. Der Auflauf ist nicht schwierig, allerdings braucht man ein bisschen Zeit. Man kann ihn aber gut vorbereiten und dann später in den Ofen schieben. Und man braucht viel Olivenöl...

Man benötigt folgende Zutaten - die Menge ist variabel, es kommt darauf an, wie viel Leute man mitessen und/oder wie groß der zur Verfügung stehende Auflauftopf ist:


Zur Vorbereitung:

zwei bis drei  Auberginen (oder mehr)
ein Kilo Kartoffeln (oder mehr) - dazu
200ml Olivenöl (ggf. mehr)
Salz, Pfeffer, getrocknete Kräuter (Pizzakräuter oder Kräuter der Provence), ggf. Knoblauchpulver

Für die Tomatensoße

zwei bis drei Zwiebeln
drei bis vier Knoblauchzehen
1 gestrichener TL Zucker
2-3 EL Tomatenmark
800ml passierte Tomaten (ggf. mehr)
Salz, Pfeffer, Kräuter

Für Zwischendrin und Obendrauf

zwei bis drei Kugeln Mozzarella 
100g geriebener Parmesan

Ofen auf 200° Umluft vorheizen.

Man beginnt mit den Auberginen, die in Scheiben ca. 0,5 bis 1cm dick geschnitten und auf ein mit Backpapier ausgelegtes und mit Öl eingepinseltes Blech legt (das Öl auf dem Backpapier verhindert das Anbacken, ich habe es auch ohne ausprobiert, mit geht es besser):

Bei vier Auberginen hat man zwei Bleche
Aus dem Olivenöl, Salz, Pfeffer, Kräutern und ggf. Knoblauchgranulat wird eine Marinade gemischt, 
mit der die Auberginenscheiben großzügig eingepinselt werden. 
Dann kommen die Auberginen für 30min in den vorgeheizten Ofen. Bei einem Umluftherd können zwei Bleche gleichzeitig rein, ansonsten dauert es wohl noch länger...
Als nächstes werden die Kartoffeln geschält und in Scheiben (ca. 0,5cm) geschnitten. Das kann man mit dem Messer, einer Küchenmaschine oder einer Mandoline machen.
Die Kartoffeln kommen ebenfalls ausgebreitet auf ein Backblech, das mit Backpapier belegt, das mit Öl eingepinselt ist und werden ebenfalls mit der Marinade bestrichen.
Ich habe in dem Auflauf gern noch Zucchini, die ich wie die Kartoffeln behandele. Die sind aber nicht zwingend, man kommt auch gut ohne zurecht.
Inzwischen sollten die Auberginen fertig sein, 
(Mangels Ausstattung brauchte ich die Bleche von den Auberginen, bevor ich die Kartoffeln darauf tun konnte - wer mehr Bleche hat, kann natürlich parallel arbeiten).

und man kann die Kartoffeln (hier ebenfalls auf zwei Blechen) in den Ofen schieben, für etwa 25min.

Falls die Auberginen noch nicht fertig sind, kann man mit der Tomatensoße schon mal anfangen (oder dann halt später). 
Hierfür hackt man Zwiebeln und Knoblauch klein und lässt sie in Olivenöl glasig dünsten, dann kommt ein gestrichener TL Zucker darauf, der die Zwiebeln leicht karamellisieren lässt und den Geschmack der Tomatensoße sehr verbessert. 
Anschließend kommt das Tomatenmark dazu und wird leicht mit angeröstet.
Zum Schluss kippt man die passierten Tomaten dazu - ich fülle die Flasche immer noch einmal zu zwei Dritteln oder vollständig mit Wasser aus, spüle sie damit aus und schütte das Ganze dann dazu. Dann hat man mehr Soße und das passt gut. 

Mit Salz, Pfeffer und Kräutern würzen und etwa 30min köcheln lassen, immer mal umrühren.
In der Zwischenzeit dürften auch die Kartoffeln, ggf. Zucchini fertig sein.

Die knusprigeren Kartoffeln schmecken wie Kartoffelchips und werden gern auch so weggeknuspert.


Wenn alles fertig ist, wird der Mozzarella geschnitten und der Parmesan gerieben und dann geht es ans Einschichten, am besten in eine geölte Auflaufform.
Zuerst kommen eine Schicht Auberginen, dann eine Schicht Kartoffeln und dann die Hälfte der Tomatensoße darüber und die erste der Mozzarellakugeln (oder noch mehr) darüber.
Dann die nächste Schicht Auberginen - Kartoffeln (jetzt ggf. Zucchini)

und der Rest der Tomatensoße. 

Das Ganze wird mit der zweiten Mozzarellakugel und dem Parmesan abgeschlossen und kommt dann für ca. 20min in den Ofen.

Wenn das oben drauf schön gebräunt und knusprig aussieht, ist der Auflauf fertig. Die Zutaten sind ja eigentlich alle schon durch, der Aufenthalt im Ofen dient vor allem dafür, dass der Käse schmilzt.
Das sieht auf dem Bild etwas verbrannt aus, war es aber nicht - die Beleuchtung sollte besser sein...


Sonntag, 6. Februar 2022

Auberginen Curry

Currys sind etwas, was wir noch gar nicht so lange auf dem Speiseplan haben. Lange haben die Kinder die Gewürze nicht gemocht und das Gemüse schon gar nicht. Aber vor ein, zwei Jahren hat sich das geändert - mir kommt es so vor, als sei es mit dem Lockdown gekommen, wir haben jeden Tag gekocht, es brauchte mehr Abwechslung, die Kinder fanden das alles inzwischen gut und so gab es plötzlich regelmäßig Currys. Abgesehen davon - ein Curry ist ein wirklich gutes Gericht, um den Kühlschrank aufzuräumen. Eigentlich ist Herr Ackerbau für die Zubereitung von Currys verantwortlich, es gibt nur eines, das ich regelmäßig mache und das mit seinen mithalten kann. Ich habe es über Pinterest bei ellerepublic gefunden. Es dauert ein bisschen länger, weil man die Auberginen, die hier sehr wichtig sind, eine Stunde im Ofen rösten muss, aber ansonsten ist es nicht ganz so schwer.

Man beginnt am besten mit den Auberginen. Zwei große oder drei mittlere, je nachdem wie viel man will:

Diese werden gewaschen und mit einer Gabel rundherum eingepikst und dann kommen sie für ca. eine Stunde bei 180° (Umluft) in den Ofen. Sie sehen nach einer Stunde dann so aus:

Jetzt ist es gut, sie abkühlen zu lassen, dann lassen sie sich besser weiter verarbeiten.
Für das Curry braucht man:


2 EL Kokosöl
zwei mittlere Zwiebeln und drei/vier Knoblauchzehen - beides gehackt
1-2 EL Tomatenmark
1 EL frischen Ingwer, klein gehackt oder gerieben (inzwischen gibt es frischen Ingwer auch in Würfeln tiefgefroren, der ist auch ziemlich gut, vor allem, wenn man nicht regelmäßig Ingwer verarbeitet)
2 TL Garam Masala
2 TL Kreuzkümmel gemahlen (Cumin)
1 TL Kurkuma gemahlen
Chilipulver nach Geschmack
3-4 Tomaten (ich habe pürierte Tomaten - 400ml genommen)
eine Dose Kokosmilch
200g gefrorene Erbsen (mehr oder weniger geht auch - je nach Geschmack, es geht natürlich auch Dosengemüse)
gerösteten Auberginen klein geschnitten
Salz und Pfeffer

Da ich Curry mit viel Gemüse mag, habe ich noch
3 Karotten klein gewürfelt
200g gefrorene grüne Bohnen (auch hier gehen Dosengemüse oder frische grünen Bohnen) und
eine Dose Kichererbsen 
dazu getan. Optional gehen auch Blumenkohl- oder Brokkoliröschen, Süßkartoffeln, Kartoffeln, Kürbis... was halt weg muss
Und ich mag Cashewkerne am Curry, die habe ich auch noch dazu getan.

Am besten man schneidet das Gemüse vor, dann geht alles schneller:
Hier Zwiebeln und Knoblauch, Karotten und Ingwer
Wenn die Auberginen gut abgekühlt sind, kann man den Stielansatz abschneiden und sie dann praktisch mit der Hand schälen:
noch mit Schale - die kann man notfalls ein bisschen einschneiden

Ohne Schale

Und dann gewürfelt
Dann geht es los:
2 EL Kokosöl in einer tiefen Pfanne erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch glasig dünsten.
1-2 EL Tomatenmark dazu, das mit anrösten. Dann kommen die Gewürze - der geriebene/gehackte Ingwer, 2 TL Garam Masala, 2 TL Kreuzkümmel, 1 TL Kurkuma, ordentlich Chili dazu (und, wenn man will, die Karottenwürfel, wenn man Kartoffeln oder Süßkartoffeln hat, würde ich die auch an dieser Stelle dazu tun).
Anschließend die klein geschnittenen Tomaten bzw. die pürierten Tomaten. Alles fünf bis sechs Minuten köcheln lassen. Dann die Dose Kokosmilch dazu und alles aufkochen lassen.

Anschließend kommen die Erbsen und die geschnittenen Auberginenwürfel und, wenn man will, die Bohnen und/oder Kichererbsen und/oder anderes Gemüse dazu.

Das macht optisch schon was her und sollte gut 15-20min vor sich hin köcheln, weil ja die Erbsen und Bohnen auftauen und gut heiß werden müssen.

Wenn man will, das Ganze noch mit einer guten Handvoll Cashewkerne verfeinern.
Alles gut verrühren und nochmal 5min köcheln. Dann Salz und Pfeffer nach Geschmack, ggf. noch ein bisschen mit Garam Masala, Kreuzkümmel oder Chili abschmecken und es ist fertig.
Ich habe Butterreis dazu gemacht - es geht aber auch normaler Basmatireis oder auch nur Brot dazu. Wenn man Kartoffeln mit ins Curry schnippelt, braucht man auch gar keine Beilage.