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Mittwoch, 13. März 2024

Schoko-Orangen-Kuchen

Ein Kuchenrezept, von dem ich nicht wusste, dass ich es einstellen werde, deswegen gibt es kaum Fotos. Faktisch hätte ich es wissen können, die Kombination aus Schokolade und Orange ist eigentlich ein familiärer Favorit. Wo das Rezept herkommt, weiß ich nicht mehr - beim Aufräumen des Kochbuchregals habe ich in einem Kochbuch einen ganzen Stapel von ausgedruckten Rezepten gefunden - keine Ahnung, wann ich die gesammelt habe. 

Benötigt werden jedenfalls:


2 (Bio)Orangen oder 2 Orangen und ein Orangenschalenfertigprodukt
250g weiche Butter
200g Zucker
4 Eier
1 Prise Salz
300g Mehl
1 TL Kurkuma (braucht es nicht zwingend, macht nur eine schöne Farbe)
1 Päckchen Backpulver

Optional, aber lecker: Schokotröpfchen zum In-den-Teig-Mischen
Für den Guss: Schokoladenkuvertüre

Den Ofen auf 160° (Umluft) vorheizen, ohne Umluft 180°.

Die Butter mit dem Zucker und dem Salz cremig weiß schlagen, die Eier einzeln darunter rühren.
Die Orangen auspressen und - falls man Bio-Orangen hat - die Schale abreiben, wenn nicht, nimmt man das Fertigprodukt. Die Schale mit dem Mehl, dem Backpulver und dem Kurkuma vermischen und abwechselnd mit dem Orangensaft unter die Butter-Zucker-Eier-Mischung rühren. Dann kann man noch die Schokotröpfchen unterheben. 
Das alles kommt in eine gefettete Kastenform und wird dann für 45-50min gebacken. Gut im Auge behalten - bei mir war der Kuchen schon nach 40min fertig. Am besten mit der Stäbchenprobe testen.
Kuchen auskühlen lassen und dann mit Schokoguss überziehen (da kann man auch noch ein bisschen Orangenschale oder Aroma reinmischen).

Ich finde Schokoguss ohne Streusel immer langweilig - auch wenn die Kids nicht mehr in dem Alter sind, wo sie Streusel besonders wichtig finden - mache ich immer noch welche drauf. Muss natürlich nicht.
So sieht er angeschnitten aus - schönere Bilder gibt's halt nicht.

Sonntag, 26. November 2023

Zitronen-Schmand-Baiser-Kuchen


Hier ein etwas aufwändigerer Zitronenkuchen als dieser, er braucht etwas Zeit, macht dafür aber viel her. Und zu kompliziert ist er auch nicht, sonst würde ich ihn nicht aufnehmen. Das Rezept kommt über Pinterest, war mal in der Bild der Frau. Ich habe ihn jetzt aber schon mehrmals gemacht, er ist wirklich gut, wenn man etwas cremigere Kuchen mag. 

Insgesamt werden benötigt:

300g Mehl plus zwei Esslöffel
330g Zucker
1 Päckchen Backpulver
1 Päckchen Vanillepulver
150g Butter
1 Prise Salz
7 Eier
700g Schmand
200g Quark
150ml Schlagsahne
2 EL Speisestärke
Zitronensaft und Zitronenabrieb (letzteres durch Fertigprodukt ersetzbar)
150g Puderzucker

Der Aufwändige an dem Kuchen ist, dass er in drei Schichten gebacken wird, das garantiert aber, dass alles gut durch ist. Die erste Schicht ist der Boden. Er besteht aus:

300g Mehl
ein Päckchen Backpulver
130g Zucker
ein Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
1 Ei plus ein Eigelb (das Eiweiß hiervon kann schon mal in einen anderen Behälter gefüllt werden, das kann dann später fürs Baiser verwendet werden)
150g kalte Butter

Aus diesen Zutaten wird ein Mürbeteig geknetet. Dieser sollte als Kugel in Frischhaltefolie gewickelt und eine Stunde kalt gestellt werden - ich habe das kürzer bzw. noch gar nicht gemacht. Macht aber nichts.

Der Teig wird auf ein Backblech (vorher mit Backpapier auslegen) ausgerollt (oder mit den Fingern platt gewalzt), dann mit der Gabel mehrmals eingestochen und für 15min in einem auf 180° (Ober-/Unterhitze) oder 160° (Umluft) vorgeheizten Ofen gebacken. Kurz rausnehmen. 

In der Zwischenzeit kann die zweite Schicht zubereitet werden: die Zitronencreme. Sie besteht aus:

700g Schmand (Schmand gibt es nur im 200g Becher, da habe ich vier Becher genommen - das stört auch nicht)
200g Quark (Quark gibt es auch nur im 250g Becher, da habe ich alles hineingetan - was soll man mit den ganzen Resten)
150ml Sahne (s.o. - 200ml gehen auch)
2 bis 3 EL Zitronensaft (wenn man die Milchprodukte so großzügig nimmt, sollte es eher mehr Zitrone sein)
Zitronenschalenabrieb oder ein Päckchen entsprechendes Fertigprodukt
200g Zucker
2 EL Mehl
2 EL Speisestärke
3 Eier

Alles miteinander gut verrühren und dann auf dem Teigboden verteilen (den man vorher aus dem Ofen genommen hat, natürlich). Das Ganze kommt wieder in den Ofen für ca. 25min. 



Gelegenheit, die dritte Schicht zuzubereiten: das Baiser. Hierfür braucht man:

3 Eiweiß (eines ist schon vom Teig da) - hier bleiben jetzt zwei Eigelb übrig
1 EL Zitronensaft
150g Puderzucker

Das Eiweiß wird mit dem Zitronensaft geschlagen, wenn es anfängt fester zu werden, kann man den Puderzucker hineinrieseln lassen. Das Eiweiß wird dann glänzend und zieht Schlieren. 


Wenn es dann so aussieht, kommt es auf den Kuchen (vorher wieder aus dem Ofen holen). Alles geht noch einmal für ca. 15min in den Ofen - hier ein bisschen aufpassen, dass das Baiser nicht zu dunkel wird.



Der Kuchen muss gut auskühlen (möglichst über Nacht) und ist dann perfekt.


Samstag, 10. September 2022

Pflaumenkuchen mit Streuseln

 Herbstzeit ist Pflaumenzeit. Dabei mag ich die gar nicht besonders, weil sie mich immer an dieses eingekochte Kompott erinnern, was es früher als Nachtisch gab. Aber die Nachbarin hatte einen übervollen Baum und uns einfach ein paar Kilo an die Tür gehängt und wegwerfen kann man die ja dann nicht. Pflaumencrumble geht immer, das ist schnell und lecker, aber auch in eine Auflaufform geht nur eine begrenzte Menge. Also youtube durchgescrollt und dann ein Rezept gefunden, das wirklich sehr gut ist - so gut, dass ich sogar Pflaumen gekauft habe, um den Kuchen mehrmals zu backen. Er ist nicht schwer, die Mühe liegt allein im Entkernen der Pflaumen und im Mürbeteig kneten. Wie so oft bestehen Boden und Streusel aus dem gleichen Teig.

Man braucht dafür:

800 bis 1.000g Pflaumen 
Für den Mürbeteig:
300g Mehl
150g Zucker
150g Butter 
Prise Salz
1 Packung Vanillezucker
optional: 1 Ei - ich nehme das immer, weil mir sonst der Teig zu bröselig ist und nicht richtig zusammenhält. Wahre Mürbeteighersteller*innen kriegen das wahrscheinlich auch ohne hin.
Für die Vanillecreme
200g Schmand (wenn man den im 250g Becher hat, kann man den auch nehmen)
250g Quark (gern den 20%igen)
1 Packung Vanillepudding
80 bis 100g Zucker

Dann geht es los. Die Zutaten für den Teig verkneten. Beim Mürbeteig ist es immer besser, wenn die Butter nicht zu flüssig ist. Ich fülle Mehl, Zucker, Vanillezucker und Salz in eine Schlüssel verrühre die mit dem Löffel und füge dann die Butter in kleinen Stückchen dazu. Danach muss man mit den Händen kneten - so lange bis sich alles miteinander vermischt hat. Wenn es dann noch zu bröselig ist, kann man ein Ei dazufügen, dann pappt alles besser zusammen. Es sollte am Ende eine Kugel Teig sein.
Vorher

Nachher

Dann wird der Teig in zwei Teile - etwa gleich groß - geteilt und der Teil, der für den Boden gedacht ist, wird in Folie eingewickelt und eine Viertelstunde im Kühlschrank gekühlt.
Jetzt hat man Zeit, die Pflaumen zu entkernen - zwei Hälften schneiden und Kern raus. Ofen auf 180° vorheizen (Ober-/Unterhitze oder Umluft).

Und man kann die Vanillecreme aus allen Zutaten zusammenrühren.
Eine Tarteform sollte gut eingefettet und eingemehlt werden, man kann auch eine Springform nehmen, maximal mit 26cm Durchmesser.
Der gekühlte Teig wird in diese Form gepresst. Am besten geht das mit den Händen - einfach den Teig an verschiedenen Stellen verteilen und dann platt drücken. Am Rand den Teig ein bisschen hochziehen.
Vorher

Nachher
Dann wird die Vanillecreme auf dem Boden verteilt.
Die Pflaumen darauf gepackt...

und alles mit den Streuseln bedeckt, die aus der zweiten Teighälfte kommen.
Der Kuchen kommt dann bei 180 Grad für etwa 40min in den Ofen - eigentlich Ober- und Unterhitze, aber ich backe alles mit Umluft. Geht beides. 

Die Streusel sollte gut gebräunt sein. Ich lasse den Kuchen immer gut abkühlen, weil die Vanillecreme sonst zu wabbelig ist, aber wahrscheinlich kann man den auch warm mit Schlagsahne essen.



Dienstag, 6. April 2021

Quarkbällchen (sehr einfach)

Seit einer unserer Söhne beschlossen hat, Vegetarier zu werden, bin ich immer wieder nach neuen Ideen für gute und vor allem einfache vegetarische Rezepte unterwegs. Eine meiner Lieblingsinspirationsquellen sind Kochvideos bei youtube - der Vorteil ist, dass man da auch gleich angezeigt bekommt, wie etwas zubereitet werden bzw. aussehen muss. Beim Durchscrollen bin ich auf ein Rezept für Quarkbällchen gestoßen, das wirklich so einfach ist - wenn auch nicht mit Quark - dass man es auch fix in der Früh zum Frühstück machen kann. Die Dinger sind auch sonst wirklich beliebt, wenn ich sie auf dem Markt mitbringe, obwohl (oder weil?) sie hauptsächlich aus Fett bestehen. Aber nicht diese hier - die habe ich dort gefunden.

Man benötigt dazu:


ein Ei
70g Zucker (beides wird gut schaumig gerührt), dann dazu nacheinander gut einrühren
250g Joghurt
150ml Milch
1 TL geriebene Zitronenschale von einer Zitrone (oder man nimmt das Ersatzprodukt wie im Bild)
300g Mehl gesiebt und 
10g Backpulver (oder ein Päckchen, das ist auch egal)

Noch mehr Zucker braucht man dann, um die Bällchen darin zu wälzen.

Das ganze sollte dann nicht mehr zu flüssig sein, sondern eher so eine Konsistenz haben:

so zähfließend - weiß nicht, ob man das sieht...

Dann muss in einer Pfanne Öl erhitzt werden (vielleicht so zwei, drei Zentimeter hoch) - ich habe es mit Mazola-Keimöl und Sonnenblumenöl ausprobiert - ging beides, das Öl muss halt gut erhitzt werden können und nicht spritzen. Wer eine Fritteuse hat, kann die Dinger auch darin machen.
Während das Öl heiß wird, kann man das schon mal vorbereiten: einen Teller mit Küchenkrepp, dass die frittierten Bällchen abtropfen können und einen Teller mit Zucker, damit die dann darin gewälzt werden können.


Wenn das Öl heiß ist, kann man einen Löffel dort reintunken und dann ein bisschen von dem Teig abnehmen. Mit einem zweiten Löffel den Klecks dann ins Öl schieben.

Wenn man mehrere von den Klecksen ins Öl gemacht hat, sieht es dann in etwa so aus:

Wenn man sieht, dass sich die Ränder braun färben, sollte man die Teile wenden.

Und dann noch eine Weile im Öl lassen - ich habe die Temperatur dann etwas reduziert, damit die nicht verbrennen, denn ein paar Minuten brauchen sie, um "durch" zu sein - nicht lange, ich schätze mal so fünf Minuten.
Die fertigen Bällchen werden dann auf das Küchenkrepp zum abtropfen abgelegt:

Und dann, wenn sie noch warm sind, im Zucker gewälzt.

Aus der angegebenen Menge werden etwas so viele:

Die sind gerade für ein Frühstück von zwei 14-Jährigen ausreichend....


Sonntag, 7. März 2021

Russischer Zupfkuchen mit Obst

 Ob es sich bei diesem Rezept tatsächlich um einen russischen Zupfkuchen handelt, weiß ich nicht - im Rezeptbuch wird er als Streuselkuchen mit Obst angegeben, aber ich finde, dass es eher ein Zupfkuchen ist. Das Rezept war mal eine Zeitlang der absolute Favorit der Familie Ackerbau - das sieht man auch am entsprechenden Kochbuch (Das Ox-KochbuchDrei von Herzer und Hiller): 


Da es inzwischen aber eine Vielzahl von tollen Kuchenrezepten gibt, habe ich lange nicht mehr daran gedacht, zum Geburtstag Herrn Ackerbaus fiel es mir aber wieder ein und voilà hier ist es:

Der Kuchen besteht aus einem Boden, einem Belag und obendrauf Streuseln und das braucht man dazu:


Für den Boden und die Streuseln:

125g Butter
125g Zucker
1 Ei
1/2 Päckchen Backpulver
250g Mehl
1 EL Kakao

Für den Belag:

1 Dose Aprikosen oder Pfirsiche (im Original sollen es Birnen sein, Stachelbeeren gehen auch - ich fand Pfirsiche und Aprikosen perfekt)

500g Magerquark (hier mische ich gern Hälfte Quark mit 250g Mascarpone)
125g Butter
125g Zucker
2 Eier
1Päckchen Vanillezucker
1Päckchen Vanillepudding
1EL Zitronensaft

So wird er gemacht:

Obstdose geöffnet und Früchte gut abtropfen lassen. Eine Springform (ich hatte hier eine 28cm-Form, 26er geht noch besser) einfetten, Ofen auf 175° Umluft vorheizen.

Aus Butter, Zucker, Ei, Backpulver, Mehl und Kakao wird ein Mürbeteig zusammengeknetet.

Sieht nicht schön aus, muss aber hier auch noch nicht.

Der Teig wird in zwei Hälften geteilt und die erste Hälfte in die Form gedrückt.
(Ich habe mir früher immer viel Gedanken ums Ausrollen gemacht - irgendwann habe ich festgestellt, dass man den Mürbeteig einfach in einer Form in kleinen Häufchen verteilen und dann mit den Händen dort verteilen kann - es backt ja hinterher sowieso alles zusammen)

Dann kommen die Früchte - hier Aprikosen - drauf:


Aus dem Quark (bzw. und Mascarpone, wer will), Butter (hier muss sie weich bzw. flüssig sein), Zucker, Vanillezucker, Vanillepudding, Eiern und Zitronensaft wird der Belag zusammengerührt...

und auf den Früchten verteilt:

Aus der zweiten Hälfte Teig werden Streusel produziert und auf der Quarkmasse verteilt.

Dann kommt das Ganze in den Ofen und wird bei 175° Umluft 50-60min gebacken - ich habe, glaube ich, 55min eingestellt, das hängt halt irgendwie vom Ofen ab. Die Oberfläche ist dann leicht gebräunt, die Streusel fest.


Ist wirklich lecker!




Samstag, 10. März 2018

Schokoladen-Flan-Kuchen à la Frau Meinigkeiten

Ich weiß, dass dieser Blog gerade etwas kuchenlastig wird, aber ich kann es momentan nicht ändern. Zwar koche ich viele neue Sachen, die ich immer wieder mal in den Rezeptvorschlägen von Bloglovin finde, aber um diese Sachen hier aufzunehmen, müssen sie mich so überzeugen, dass ich sie wenigstens zwei Mal nachkoche. Es gibt einige interessante Dinge, aber das dauert noch ein wenig. Deswegen hier - wie im letzten Post bereits angekündigt - Frau Meinigkeitens magischer Schoko-Flan-Kuchen, den ich allerdings ein wenig für meine beschränkten Verhältnisse und Backkünste heruntergebrochen habe. Das Tolle an diesem Kuchen ist auf jeden Fall - neben dem Geschmack natürlich - die Optik. Was man neben allen Zutaten benötigt, ist eine gute Guglupf-Form, möglichst eine, an der nichts kleben bleibt, sonst klappt es wahrscheinlich nicht so gut. Ich habe mir für solche Kuchen letztens mal eine Keramik-Backform gekauft, die funktioniert recht gut. Der Kuchen ist eigentlich - auch wenn es nicht so aussieht - total einfach, es gibt nur zwei Dinge zu berücksichtigen (stehen unten). Und man kann den Kuchen normalerweise erst am nächsten Tag essen, deswegen ist er für Spontaneinladungen nicht so gut geeignet.
Ich habe für den Kuchen folgendes verwendet:
Für den Teig:
170g weiche Butter (die ist hier schon auf dem Teller, weil ich an das Fotografieren zu spät gedacht habe...)
200g Zucker
360g Mehl
1 TL Backpulver
1 TL Backnatron
50g Kakao
250ml Buttermilch
1 Ei

Für den Flan:
1 Dose gezuckerte Kondensmilch (total abgefahrenes Zeug, bei Rewe gab es russische Kondensmilch, sonst gibt es die von "Milchmädchen", da auch in Tuben - insgesamt braucht man etwa 400g)
1 Packung Kondensmilch (ich habe 7,5%ige genommen, geht wahrscheinlich auch andere; angegeben sind 375g, da in der Packung aber nur 350g sind, habe ich halt weniger verwendet - ich mag sonst keine Kondensmilch)
4 Eier
1 TL Vanilleextrakt (fehlt auf dem Bild, gibt es als Päckchen von Dr. Oetker)

Ich habe die Guglhupf-Form eingefettet - sicher ist sicher. Backofen auf 170° Umluft vorheizen.
Dann der Teig:
Weiche Butter und Zucker werden weißschaumig gerührt (Frau Meinigkeiten meint 10min, das dauert mir aber zu lange...) und dann die Hälfte der Buttermich und das Ei dazu. Jetzt kommt wieder dieser Buttermilcheffekt - der Teig flockt aus, das macht aber nichts.
 Dann alle trockenen Zutaten (Mehl, Kakao, Natron, Backpulver) miteinander vermischen
und die Hälfte davon zu der Butter-Zucker-Ei-Buttermilch-Mischung.
Dann den Rest der Buttermilch reinrühren und dann die andere Hälfte der trockenen Zutaten dazu. Es entsteht ein etwas festerer Teig.
Dieser wird in die Guglhupf-Form eingefüllt.

Dann wird der Flan aus den beiden Kondensmilchsorten, den Eiern und dem Vanilleextrakt zusammengerührt (Bild ist ein bisschen dunkel).

Und auf den Teig draufgegossen.
Das ging bei meiner Form gerade so.
Jetzt wichtig und der eigentliche Trick (glaube ich zumindest): Die befüllte Kuchenform nicht einfach so in den Ofen stellen, sondern eine flacherere Backform mit höherem Rand mit einem Liter kochenden Wasser befüllen und die Form da rein stellen, sodass der Kuchen praktisch im Wasserbad bäckt.
Dann passiert nämlich folgendes und macht den Kuchen magisch: Der flüssige Flan-Anteil wandert durch den festen hindurch und wird am anderen Ende fest.
Der Kuchen brauchte in der Größe bei mir 45min - Stäbchenprobe ist wichtig.
Dann - und das ist das zweite Wichtige - muss der Kuchen in der Form auskühlen und dann mehrere Stunden, am besten über Nacht, in der Form bleiben und kalt stehen.
Dann kann man ihn aus der Form lösen:
Der sieht dann so aus.
Jetzt habe ich noch aus Schokoladenkuvertüre und Pistazienresten einen Guss gemacht - höchstwahrscheinlich passt auch eine Karamellkuvertüre sehr gut, da habe ich aber zu spät dran gedacht und im Haus habe ich so was nicht vorrätig. Die Karamellkuvertüre könnte man dann gut mit gehackten Haselnüssen bestreuen. So sah es bei mir aus:
Und jetzt das Beste nach dem Anschneiden:
Der Schokoladenkuchen hat oben eine Flanschicht - alles zusammen ist extrem lecker.