Mittwoch, 18. Februar 2026

Brötchen

 Hier nun das nächste Brötchenrezept, das ich über Instagram (von Christian Henze) gefunden und schon mehrfach ausprobiert habe. Die Brötchen sind echt lecker und gehen ziemlich schnell, allerdings braucht es die Zeit über Nacht, damit der Hefeteig gehen kann. Eine Erkenntnis meiner verschiedenen Brötchen- und Baguette-Backversuche mit Hefeteig ist, dass man im Grunde immer nur vier bis fünf Zutaten braucht - die Mengen sind halt immer mal unterschiedlich. Man benötigt:

425ml kaltes Wasser, in dem 
8g frische Hefe (wenn es mehr ist, ist es nicht schlimm)
14g Salz und 
1 TL Honig 
aufgelöst werden. Dann kommen dazu
600g Mehl - ich verwende für Brötchen und Baguette immer das 630er Dinkelmehl, original ist es oft 550er Weizenmehl (backstarkes)

Das Mehl wird mit einem großen Löffel einfach in die Wassermischung eingerührt, bis es die ganze Flüssigkeit gebunden hat, kneten muss man nicht.

Der Teig ruht dann abgedeckt eine Stunde bei Zimmertemperatur. Dann ist aber noch so nicht viel passiert.
Dann kann er in den Kühlschrank über Nacht. Bei mir stand er dort etwa 10 Stunden, länger geht auch - bis 14 Stunden. Dann sieht er schon sehr schön aus.

Den Ofen auf 240 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
Der Teig wird nun aus der Schüssel auf eine bemehlte Fläche ausgekippt - er hat keine Knetteigkonsistenz sondern flufft so durch die Gegend. Und er klebt an den Fingern. Das kriegt man weg, wenn man die Hände feucht macht - normalerweise mehlt man die Hände ein, wenn der Teig klebt, hier genügt es, wenn man sie ab und zu in Wasser taucht. Den Teig in ein größeres Rechteck ziehen und in acht Teile teilen.
Die einzelnen Teile wieder in so Vierecke ziehen und dann die gegenüberliegenden Ecken in der Mitte zusammendrücken.
Die Brötchen sehen da möglicherweise nicht so schön aus, aber sie gehen auf und dann passt es. Alle acht Teile auf ein Backblech legen.
Dann kommen sie für 25min in den Ofen, der auf 240 Grad vorgeheizt ist. Nach 10min den Ofen auf 210 Grad runterdrehen und ordentlich Dampf erzeugen - entweder man kippt Wasser auf den Boden im Ofen oder man hat einen Ofen, der Dampf produzieren kann. Der Dampf sorgt dafür, dass die Brötchen schön knusprig werden.
Es fehlt schon eins, weil der Junior sich eines geholt hat. Die Brötchen schmecken echt gut, man  muss nicht kneten und falten, wie das ja oft bei Brot und Brötchen ist, sondern sie werden auch so ausreichend fluffig.




Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen