Samstag, 4. Juni 2022

Tofu-Hack

Ich bin kein besonderer Freund von Fleischersatz, aber ab und zu passt es bei vegetarischen Gerichten. Auf diese Zubereitungsart bin ich auf dem empfehlenswerten Youtube-Channel von Wil Yeung, Yeung Man Cooking, gestoßen. Geht schnell, schmeckt gut, und ist definitiv günstiger als die ganzen Fleischersatzprodukte.

Man braucht

400g einfaches Tofu

1 kleine Zwiebel

3 Frühlingszwiebeln (können auch durch eine weitere Zwiebel ersetzt werden)

2 Knoblauchzehen

2-3 mittelgroße Tomaten, kleingeschnitten

1 kleine Chili-Schote (wenn man mag)

Sojasauce

Teriyakisauce



Man schneidet Zwiebeln, Knoblauch und Chili klein und dünstet sie in Pflanzenöl an, dass sie weich, aber nicht braun werden. Währenddessen zerbröselt man den Tofu in kleine Krümel.



Man kippt den Tofu in die Pfanne, man kann jetzt die Hitze erhöhen, der Tofu hat noch Flüssigkeit, das brennt nicht an. Man gibt dann die klein geschnittenen Tomaten dazu, sowie Soja- und Teriyakisauce (nicht zu sparsam sein, aber am besten probieren, wie würzig man es gern hat). Das ganze auf hoher Hitze noch 10 Minuten kochen lassen, ab und zu rühren, die Flüssigkeit sollte sich reduzieren. Das Ganze darf dann auch ruhig ein bisschen ansetzen.



Man kann das für alle Gemüsegerichte nutzen, ggf. auch einfach noch passierte Tomaten dazu, ein bisschen reduzieren lassen, dann hat man eine schöne Tomatensauce.

Sonntag, 6. März 2022

Auberginen-Kartoffel-Auflauf

Dass ich eine gewisse Affinität zu Auberginen habe, ist, glaube ich, an den Rezepten der letzten Zeit deutlich geworden. Hier ist ein weiterer Auflauf, den ich und der Rest der Familie großartig finden und für den ich inzwischen eigentlich kein Rezept mehr brauche, sondern ihn einfach so mache. Wo das Ursprungsrezept herkommt, weiß ich leider nicht mehr - ich glaube, es war mal irgendwas auf youtube, das mit "Sie werden Ihre Auberginen nie mehr anders essen..." oder so ähnlich los ging. Der Auflauf ist nicht schwierig, allerdings braucht man ein bisschen Zeit. Man kann ihn aber gut vorbereiten und dann später in den Ofen schieben. Und man braucht viel Olivenöl...

Man benötigt folgende Zutaten - die Menge ist variabel, es kommt darauf an, wie viel Leute man mitessen und/oder wie groß der zur Verfügung stehende Auflauftopf ist:


Zur Vorbereitung:

zwei bis drei  Auberginen (oder mehr)
ein Kilo Kartoffeln (oder mehr) - dazu
200ml Olivenöl (ggf. mehr)
Salz, Pfeffer, getrocknete Kräuter (Pizzakräuter oder Kräuter der Provence), ggf. Knoblauchpulver

Für die Tomatensoße

zwei bis drei Zwiebeln
drei bis vier Knoblauchzehen
1 gestrichener TL Zucker
2-3 EL Tomatenmark
800ml passierte Tomaten (ggf. mehr)
Salz, Pfeffer, Kräuter

Für Zwischendrin und Obendrauf

zwei bis drei Kugeln Mozzarella 
100g geriebener Parmesan

Ofen auf 200° Umluft vorheizen.

Man beginnt mit den Auberginen, die in Scheiben ca. 0,5 bis 1cm dick geschnitten und auf ein mit Backpapier ausgelegtes und mit Öl eingepinseltes Blech legt (das Öl auf dem Backpapier verhindert das Anbacken, ich habe es auch ohne ausprobiert, mit geht es besser):

Bei vier Auberginen hat man zwei Bleche
Aus dem Olivenöl, Salz, Pfeffer, Kräutern und ggf. Knoblauchgranulat wird eine Marinade gemischt, 
mit der die Auberginenscheiben großzügig eingepinselt werden. 
Dann kommen die Auberginen für 30min in den vorgeheizten Ofen. Bei einem Umluftherd können zwei Bleche gleichzeitig rein, ansonsten dauert es wohl noch länger...
Als nächstes werden die Kartoffeln geschält und in Scheiben (ca. 0,5cm) geschnitten. Das kann man mit dem Messer, einer Küchenmaschine oder einer Mandoline machen.
Die Kartoffeln kommen ebenfalls ausgebreitet auf ein Backblech, das mit Backpapier belegt, das mit Öl eingepinselt ist und werden ebenfalls mit der Marinade bestrichen.
Ich habe in dem Auflauf gern noch Zucchini, die ich wie die Kartoffeln behandele. Die sind aber nicht zwingend, man kommt auch gut ohne zurecht.
Inzwischen sollten die Auberginen fertig sein, 
(Mangels Ausstattung brauchte ich die Bleche von den Auberginen, bevor ich die Kartoffeln darauf tun konnte - wer mehr Bleche hat, kann natürlich parallel arbeiten).

und man kann die Kartoffeln (hier ebenfalls auf zwei Blechen) in den Ofen schieben, für etwa 25min.

Falls die Auberginen noch nicht fertig sind, kann man mit der Tomatensoße schon mal anfangen (oder dann halt später). 
Hierfür hackt man Zwiebeln und Knoblauch klein und lässt sie in Olivenöl glasig dünsten, dann kommt ein gestrichener TL Zucker darauf, der die Zwiebeln leicht karamellisieren lässt und den Geschmack der Tomatensoße sehr verbessert. 
Anschließend kommt das Tomatenmark dazu und wird leicht mit angeröstet.
Zum Schluss kippt man die passierten Tomaten dazu - ich fülle die Flasche immer noch einmal zu zwei Dritteln oder vollständig mit Wasser aus, spüle sie damit aus und schütte das Ganze dann dazu. Dann hat man mehr Soße und das passt gut. 

Mit Salz, Pfeffer und Kräutern würzen und etwa 30min köcheln lassen, immer mal umrühren.
In der Zwischenzeit dürften auch die Kartoffeln, ggf. Zucchini fertig sein.

Die knusprigeren Kartoffeln schmecken wie Kartoffelchips und werden gern auch so weggeknuspert.


Wenn alles fertig ist, wird der Mozzarella geschnitten und der Parmesan gerieben und dann geht es ans Einschichten, am besten in eine geölte Auflaufform.
Zuerst kommen eine Schicht Auberginen, dann eine Schicht Kartoffeln und dann die Hälfte der Tomatensoße darüber und die erste der Mozzarellakugeln (oder noch mehr) darüber.
Dann die nächste Schicht Auberginen - Kartoffeln (jetzt ggf. Zucchini)

und der Rest der Tomatensoße. 

Das Ganze wird mit der zweiten Mozzarellakugel und dem Parmesan abgeschlossen und kommt dann für ca. 20min in den Ofen.

Wenn das oben drauf schön gebräunt und knusprig aussieht, ist der Auflauf fertig. Die Zutaten sind ja eigentlich alle schon durch, der Aufenthalt im Ofen dient vor allem dafür, dass der Käse schmilzt.
Das sieht auf dem Bild etwas verbrannt aus, war es aber nicht - die Beleuchtung sollte besser sein...


Sonntag, 6. Februar 2022

Auberginen Curry

Currys sind etwas, was wir noch gar nicht so lange auf dem Speiseplan haben. Lange haben die Kinder die Gewürze nicht gemocht und das Gemüse schon gar nicht. Aber vor ein, zwei Jahren hat sich das geändert - mir kommt es so vor, als sei es mit dem Lockdown gekommen, wir haben jeden Tag gekocht, es brauchte mehr Abwechslung, die Kinder fanden das alles inzwischen gut und so gab es plötzlich regelmäßig Currys. Abgesehen davon - ein Curry ist ein wirklich gutes Gericht, um den Kühlschrank aufzuräumen. Eigentlich ist Herr Ackerbau für die Zubereitung von Currys verantwortlich, es gibt nur eines, das ich regelmäßig mache und das mit seinen mithalten kann. Ich habe es über Pinterest bei ellerepublic gefunden. Es dauert ein bisschen länger, weil man die Auberginen, die hier sehr wichtig sind, eine Stunde im Ofen rösten muss, aber ansonsten ist es nicht ganz so schwer.

Man beginnt am besten mit den Auberginen. Zwei große oder drei mittlere, je nachdem wie viel man will:

Diese werden gewaschen und mit einer Gabel rundherum eingepikst und dann kommen sie für ca. eine Stunde bei 180° (Umluft) in den Ofen. Sie sehen nach einer Stunde dann so aus:

Jetzt ist es gut, sie abkühlen zu lassen, dann lassen sie sich besser weiter verarbeiten.
Für das Curry braucht man:


2 EL Kokosöl
zwei mittlere Zwiebeln und drei/vier Knoblauchzehen - beides gehackt
1-2 EL Tomatenmark
1 EL frischen Ingwer, klein gehackt oder gerieben (inzwischen gibt es frischen Ingwer auch in Würfeln tiefgefroren, der ist auch ziemlich gut, vor allem, wenn man nicht regelmäßig Ingwer verarbeitet)
2 TL Garam Masala
2 TL Kreuzkümmel gemahlen (Cumin)
1 TL Kurkuma gemahlen
Chilipulver nach Geschmack
3-4 Tomaten (ich habe pürierte Tomaten - 400ml genommen)
eine Dose Kokosmilch
200g gefrorene Erbsen (mehr oder weniger geht auch - je nach Geschmack, es geht natürlich auch Dosengemüse)
gerösteten Auberginen klein geschnitten
Salz und Pfeffer

Da ich Curry mit viel Gemüse mag, habe ich noch
3 Karotten klein gewürfelt
200g gefrorene grüne Bohnen (auch hier gehen Dosengemüse oder frische grünen Bohnen) und
eine Dose Kichererbsen 
dazu getan. Optional gehen auch Blumenkohl- oder Brokkoliröschen, Süßkartoffeln, Kartoffeln, Kürbis... was halt weg muss
Und ich mag Cashewkerne am Curry, die habe ich auch noch dazu getan.

Am besten man schneidet das Gemüse vor, dann geht alles schneller:
Hier Zwiebeln und Knoblauch, Karotten und Ingwer
Wenn die Auberginen gut abgekühlt sind, kann man den Stielansatz abschneiden und sie dann praktisch mit der Hand schälen:
noch mit Schale - die kann man notfalls ein bisschen einschneiden

Ohne Schale

Und dann gewürfelt
Dann geht es los:
2 EL Kokosöl in einer tiefen Pfanne erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch glasig dünsten.
1-2 EL Tomatenmark dazu, das mit anrösten. Dann kommen die Gewürze - der geriebene/gehackte Ingwer, 2 TL Garam Masala, 2 TL Kreuzkümmel, 1 TL Kurkuma, ordentlich Chili dazu (und, wenn man will, die Karottenwürfel, wenn man Kartoffeln oder Süßkartoffeln hat, würde ich die auch an dieser Stelle dazu tun).
Anschließend die klein geschnittenen Tomaten bzw. die pürierten Tomaten. Alles fünf bis sechs Minuten köcheln lassen. Dann die Dose Kokosmilch dazu und alles aufkochen lassen.

Anschließend kommen die Erbsen und die geschnittenen Auberginenwürfel und, wenn man will, die Bohnen und/oder Kichererbsen und/oder anderes Gemüse dazu.

Das macht optisch schon was her und sollte gut 15-20min vor sich hin köcheln, weil ja die Erbsen und Bohnen auftauen und gut heiß werden müssen.

Wenn man will, das Ganze noch mit einer guten Handvoll Cashewkerne verfeinern.
Alles gut verrühren und nochmal 5min köcheln. Dann Salz und Pfeffer nach Geschmack, ggf. noch ein bisschen mit Garam Masala, Kreuzkümmel oder Chili abschmecken und es ist fertig.
Ich habe Butterreis dazu gemacht - es geht aber auch normaler Basmatireis oder auch nur Brot dazu. Wenn man Kartoffeln mit ins Curry schnippelt, braucht man auch gar keine Beilage.




Montag, 27. Dezember 2021

Griechischer Kichererbsen-Eintopf

 Noch ein Rezept aus Akis Kitchen, Kichererbseneintopf geht ja immer.

Man braucht

- zwei Zwiebeln

-zwei Knoblauchzehen

- zwei unbehandelte Zitronen

- Stangensellerie

- zwei Karotten 

- Rosmarin, Thymian

-Olivenöl

- Kichererbsen (2 Dosen)



Man schneidet Zwiebeln, Knoblauch, Karotten und mindestens zwei Stängel vom Stangensellerie klein und lässt sie im Olivenöl unter Rühren etwa 5-10 Minuten anbraten. Man gießt die Kichererbsen ab und gibt sie, zusammen mit etwa 500 ml Gemüsebrühe, Rosmarin, Thymian, der abgeriebenen Schale der zwei Zitronen in den Topf und lässt das Ganze köcheln. Da ich Dosenkichererbsen nehme, geht das schneller als im Originalrezept. Nach etwa einer Viertelstunde gibt man ein, zwei Schöpflöffel der Suppe in einen Topf, fügt den Saft der zwei Zitronen, reichlich Salz und Pfeffer sowie fünf Esslöffel Olivenöl hinzu, und püriert das Ganze mit dem Pürierstab und gibt das zurück in den Topf. Kurz vermischen, abschmecken und mit Brot servieren.




Sonntag, 19. Dezember 2021

Tarte mit karamellisierten Zwiebeln und Gorgonzola

Hier ein Rezept, das ich über Pinterest bei Greenway36 gefunden habe (hier ist das Originalrezept) und das ich so gut fand, dass ich diese Tarte schon mehrmals gemacht habe. Allerdings heißt sie im Original Galette und der Teig wird selbst gemacht - wer das will, kann das gern dort nachsehen. Ich habe einen fertigen Tarteteig genommen, der ist inzwischen auch wirklich gut und so geht das alles ein bisschen schneller. Die Tarte schmeckt warm, aber auch abgekühlt gut - falls noch ein Rest bleibt.

Man benötigt:


einen Quiche- und Tarteteig (von Tante Fanny - keine Werbung - aber der Teig ist wirklich gut), wahrscheinlich geht auch ein runder Blätterteig - oder man macht ihn selbst s.o.
500g Zwiebeln - rot und weiß, wenn es geht, man kann aber auch nur eine Sorte nehmen
4 EL neutrales Öl (Mazola oder Rapsöl)
1 TL Salz
4 EL Balsamicoessig
2-3 EL Zucker (im Original sind es 4 EL, das ist mir persönlich aber zu viel)
Pfeffer
125g Gorgonzola
2 EL Paniermehl
optional: Nüsse (Walnüsse, Pistazien, Pinienkerne, Haselnüsse)

zum Bestreichen ein verquirltes Ei mit ein bisschen Salz

Die Zwiebeln werden in Ringe geschnitten - das sieht zunächst mehr aus als es am Ende dann sein wird. 

Sie werden dann in den 4 EL Öl mit einem TL Salz unter Rühren bei mittlerer Hitze angedünstet bis sie weich sind. Das dauert zwischen 10 und 15min. Die Menge reduziert sich dabei erheblich. Dann werden sie mit den 4 EL Balsamico abgelöscht und, wenn der Essig verdunstet ist, kommen die 2-3 EL Zucker dazu. Alles wird auf hohe Hitze gestellt, dass die Zwiebeln mit dem Zucker karamellisieren. Mit ordentlich Pfeffer würzen.

Während die Zwiebeln weich dünsten, kann man den Teig schon mal vorbereiten, indem man ihn in eine entsprechende Form tut, mit der Gabel ein bisschen einsticht und den Boden mit zwei EL Paniermehl (oder Semmelbrösel) bestreut. Der Rand kann dabei ruhig ein bisschen großzügig frei gelassen werden.

Wenn die Zwiebeln karamellisiert sind, können sie auf dem Tarte-Boden verteilt werden. Nach dem Originalrezept sollen sie abkühlen und in einem Sieb abtropfen, bei mir waren sie allerdings nie so flüssig, das irgendwas abtropfen konnte und das Abkühlen fand ich auch nicht notwendig.

Dann wird der Gorgonzola darauf verteilt und die Ränder umgeklappt. Man kann dann noch Nüsse darauf machen, das fand ich ziemlich passend - hier sind es Pistazien, die wir noch im Schrank hatten, klein gehackte Wal- oder Haselnüsse könnten auch passen oder Pinienkerne.

Der Rand wird dann mit dem verquirlten Ei bepinselt und die Tarte für ca. 20min bei 200° Umluft in den Ofen. Hier muss man schauen, wie es mit den Ofen hinhaut, ggf. muss die Temperatur auf 180° herunterreguliert werden.

Et voilà! Der Gorgonzola erweist sich im Überbacken als ziemlich milde und passt einfach hervorragend zu den karamellisierten Zwiebeln.


Linsensalat mit Forellenfilet

 Herr Ackerbau hat bei youtube Akis Petretzikis, einen griechischen Foodblogger und Koch entdeckt (nett anzuschauen ist er auch ;-)) - der macht zunächst das, was alle Köche auf youtube tun, nämlich kochen und sich dabei filmen lassen. Aber er ist auch durch Griechenland gereist und hat dort nicht nur die wunderschöne Landschaft Griechenlands gefilmt, sondern auch die regionale Küche entdeckt, in den Restaurants verkostet oder selbst Sachen gekocht (hier die erste Folge). Es gab zwei Rezepte, die uns sofort angesprochen haben und eines davon ist der Linsensalat, den er mit geräuchertem Forellenfilet, das er von einer regionalen Fischfarm bekommen hat, aufpeppt. Da er diesen Salat irgendwo an einem Fluss zubereitet und die Mengenangaben nicht mit geliefert werden, habe ich es einfach so versucht - hier im Rezept steuere ich noch ein bisschen nach. Der Salat macht was her, weil er aus dreierlei Linsensorten besteht und sehr frisch schmeckt. 

Man braucht dazu:


Je 100g braune, rote und schwarze (Beluga) Linsen 
Olivenöl
eine Biozitrone (hier braucht man Zesten von der Schale, deswegen Bio) und deren Saft
eine Biolimette (wie eben) und den Saft der halben Limette
250-300g kleine Tomaten (hier kann man gelbe und rote Cocktailtomaten nehmen, muss aber nicht, ist nur wegen der Optik)
eine rote Zwiebel (die ist original nicht dabei gewesen, aber ich fand, die passte gut)
Forellenfilets - hier habe ich zwei Packungen genommen à 125g
Salz, Pfeffer, Chili, frische Pfefferminze und frisches Basilikum

Zunächst werden die Linsen gekocht - die Kochzeit ist unterschiedlich lang, deswegen nicht alle zusammen kochen. Die roten Linsen brauchen meist nicht mehr als 10min, die braunen etwa 25 und die Belugalinsen zwischen 30 und 35min.
Die roten waren einen Tick zu lang drin und die Menge stimmt nicht ganz, 100g pro Sorte reicht.

Dann werden 
- die Linsen zusammengekippt, 


- die rote Zwiebel in Ringe geschnitten 
- die Tomaten halbiert (oder geviertelt, je nachdem wie groß sie sind)
- von der Zitronen- und der Limettenschale Zesten gezogen (wenn man keine Zestenreißer hat, kann man auch mit einem Sparschäler die Schale schälen und die dann klein schneiden).
Alles wird vermischt und mit ordentlich viel Olivenöl begossen. Dann kommt der Zitronen- und der Limettensaft dazu, Pfefferminze und Basilikum werden klein geschnitten dazu getan und dann alles mit Pfeffer, Salz und Chili gewürzt. 
Zum Schluss wird das Forellenfilet zerrupft und in dem Salat verteilt.







Sonntag, 12. Dezember 2021

Spanischer Kichererbsen-Eintopf

 Dieses Rezept hat mir Youtube vorgeschlagen. Es ist vom Kanal „Spain on a Fork“ und wirklich sehr empfehlenswert.

Man braucht

2 Zwiebeln

5 Knoblauchzehen

2 rote und eine grüne Paprika

2 Kartoffeln

1 große Tomate

1 große Dose Kichererbsen

Petersilie

Olivenöl

Gemüsebrühe

spanisches geräuchertes Paprikagewürz

zwei Scheiben Weißbrot

1 Ei




Zwiebeln und zwei Knoblauchzehen würfeln, Paprika in kleine Stücke schneiden, in reichlich Olivenöl auf mittlerer Hitze fünf Minuten anschmelzen. Nach fünf Minuten die geschälte und gewürfelte Kartoffel dazu, die Tomate in den Topf reiben (ich schneide die ja immer lieber klein). Die Kichererbsen abtropfen lassen und abspülen, nach ein paar Minuten dazu geben, mit geräuchertem Paprika, Salz und Pfeffer würzen, mit 700 ml Gemüsebrühe aufgießen. Deckel drauf, 25 Minuten köcheln lassen. 

In einer kleinen Pfanne Olivenöl erhitzen, darin die restlichen drei Knoblauchzehen leicht anbraten, danach das in kleine Stücke geschnittene Weißbrot, am Schluß das Ei in die Pfanne schlagen und von beiden Seiten so anbraten, dass der Dotter nicht mehr flüssig ist. Das Ei in kleine Stücke schneiden, mit dem Brot und dem Knobluch, etwas Salz, etwas Petersilie mit dem Pürierstab pürieren (ggf. noch etwas von dem Öl aus der Pfanne dazugeben). Diese Masse dann zu den Kichererbsen geben, verteilen, noch einmal zwei Minuten aufkochen lassen, mit frischer Petersilie servieren.