Eigentlich dachte ich, dass ich schon mehr Brötchen- und Baguetterezepte hier verlinkt haben müsste, irgendwie vergesse ich es immer. Tatsächlich backe ich inzwischen regelmäßig - mindestens einmal in der Woche - Baguette und/oder Brötchen, meist am Wochenende. Den Rest friere ich ein und dann haben wir in der Woche zum Frühstück immer frische Brötchen und/oder eben Baguette, das aufgebacken wird. Im Grunde ist das alles ziemlich einfach - abends Teig anrühren, über Nacht in den Kühlschrank, in der Früh den Ofen vorheizen, Baguette und/oder Brötchen formen und dann 20 bis 25min im Ofen. Da ich allerdings in der Regel den Hefeteig nicht knete, sondern nur rühre und dieser dadurch ziemlich weich ist, auch nach dem Gehen, ist es bei Baguettes gut, wenn man ein entsprechendes Baguetteblech hat. Wir hatten mal eines geschenkt bekommen, das stand ewig unbenutzt rum, inzwischen liegt es immer griffbereit - so viel zum Thema ungenutzte Küchenutensilien... Und was noch nützlich ist, ist eine größere Plastikdose mit Deckel.
Ich backe das französische Tradition - im Prinzip besteht ein solches Baguette nur aus vier Zutaten:
Mehl
Wasser
Hefe
Salz
Mit ein bisschen Zucker geht die Hefe besser (vielleicht bilde ich mir das auch nur ein).
Und so geht mein Lieblingsbaguette - x Mal gebacken, immer wieder lecker.
Man benötigt:
500 ml lauwarmes Wasser, in dem
1/2 Hefewürfel und
1 TL Zucker
aufgelöst werden und ein paar Minuten stehen bleiben können. In der Zwischenzeit kann man
650g Mehl - hier gehen 550er Mehl oder - für mich mit das Beste - 630er Dinkelmehl oder, wenn man einen lieben Menschen hat, der einem französisches Baguettemehl besorgt, natürlich auch das, und
3 TL Salz
in einer größeren Schüssel zusammenmischen.
Dann kommt das Hefewasser dazu und wird mit dem Mehl so lange verrührt, bis keine Mehlklumpen mehr zu sehen sind und Wasser und Mehl gut miteinander verbunden sind. Ich nehme dafür meist einen festen Teigspatel. Das geht alles relativ schnell.
Der Teig wird dann in eine leicht (mit neutralem Öl) eingeölte Plastikdose gegeben.
Über Nacht dann in den Kühlschrank stellen (8 bis 10 Stunden oder mehr), dann sieht der Teig so aus:
Den Ofen auf 230 Grad Ober/Unterhitze vorheizen. Dann den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche kippen (dazu reicht es eigentlich, die Plastikdose einfach umzukippen, dann gleitet der Teig von allein raus) und mit einem feuchten Teigtrenner oder Messer in drei Teile teilen. Der Teig ist weich und nicht zum Formen.
Die drei Teile werden dann auf da Baguetteblech jeweils gelegt. Damit sie nicht festpappen, lege ich meistens noch Backpapier dazwischen. Den Teig so langziehen, dass er jeweils reinpasst und dann einschneiden - quer oder längst, ist egal. Man kann die Stange auch ein bisschen in sich verdrehen, das sieht auch sehr schön aus.








Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen