Sonntag, 20. September 2026

Tarte aux blettes - Mangoldquiche

In diesem Sommer hatten wir unglaublich viel Mangold im Garten. Das ist leider nicht immer so, aber dieses Mal ist jede (von Herrn Ackerbau selbst gezogene) Pflanze nur so gewuchert. Ich mag Mangold sehr und wenn man im Garten wächst, umso besser - auf dem Markt ist er relativ teuer. Normalerweise mache ich Mangoldspaghetti, manchmal fülle ich Eierkuchen oder Crêpes mit Mangold und Käse, aber dieses Mal musste noch eine Alternative her. Ich wusste, dass es in Nizza die Tarte aux blettes gibt - Blettes ist Mangold - hatte die allerdings dort noch nie gegessen. Und das zu recht, wie ich bei meinen Rezeptrecherchen feststellen musste - dort wird die Tarte aux blettes süß gemacht. Das ist nichts für mich. Aber ich habe ein anderes Rezept gefunden, was wirklich sehr gut war - man muss nur daran denken, dass Mangold ähnlich wie Spinat beim Erhitzen total zusammenfällt, d.h. auch für den Belag ausreichend Mangold nehmen.

Man benötigt:


- ausreichend Mangold, von diesem allerdings nur die Blätter, die Stiele sollten herausgeschnitten werden
- einen Quiche- und Tarteteig (den man wahrscheinlich auch selbst machen kann, ich schwöre aber auf Tante Fannys, der ist super)
- zwei Zwiebeln
- Olivenöl
- ein Ei
- einen Becher Sahne (200g) - ich nehme hier meistens das 7%ige Ersatzprodukt
- eine Packung Reibekäse (wenn man Gryère hat und den reiben will - das ist noch besser)
- angeröstete Pinien- oder Pistazienkerne (optional)

Die Mangold Blätter werden in Streifen geschnitten, die gewürfelten Zwiebeln in Olivenöl angedünstet.

Den Mangold am besten portionsweise dazu geben, damit er so nach und nach zusammenfallen kann, ohne dass alles aus dem Topf quillt. Das Ganze sieht dann so aus:


Alles salzen und pfeffern. Knoblauchpulver kann man auch dazu geben. Oder man schmilzt mit der Zwiebel schon eine Knoblauchzehe mit an...
Auf eine Tarte-Form den Quicheteig geben, diesen mit einer Gabel ein paar Mal einstechen, die Mangold-Zwiebel-Mischung darauf verteilen. Sahne und Ei verrühren und oben darauf geben, dann den Käse darüber streuen und (wenn man will) auch die Pinien- bzw. Pistazienkerne.

Alles geht für 20 bis 25 min in den auf 200 Grad Umluft vorgeheizten Ofen.

Die Tarte schmeckt am besten, wenn sie nicht mehr ganz heiß ist, man kann sie auch gut kalt essen.



Kranzbrot zum Grillen und für's Buffet

Bei Instagram habe ich ein Rezept für ein Kranzbrot entdeckt, was wirklich einfach ist und hervorragend schmeckt. Es kann vor allem auch mit beliebigen Dips kombiniert werden und macht es damit zu einem guten Mitbringsel für Grill- und andere Partys.

Man benötigt:


zwei Packungen Knack & Back-Brötchen (gibt es auch von anderen Marken, es müssen aber "einfache" Brötchen sein)
eine Packung gewürfelten Rohschinken
eine Packung geriebenen Käse
zwei rote Zwiebel
Gewürze - ich habe Oregano und Knoblauch genommen, es gehen wahrscheinlich auch italienische oder andere mediterrane Kräutermischungen

Die Brötchen aufmachen, einzeln herausnehmen und klein würfeln.


In einer Schüssel mit Käse, Schinken, gewürfelten Zwiebeln und Gewürzen zusammentun und am besten mit den Händen mischen.

Die ganze Mischung auf ein Backblech mit Backpapier kranzförmig formen.

Und für 15 bis 20min bei 200 Grad Umluft backen, bis alles schön knusprig ist. Leider habe ich vom Endergebnis das Foto vergessen, vielleicht immer mal nachschauen, ob das Teil gut gebräunt ist. Die Form ermöglicht, dass man in die Mitte noch eine Schale mit dem Dip seiner Wahl stellen kann - ich hatte dazu den Frischkäse-Dip, es geht aber auch Tzatziki oder Kräuterquark gut.