In diesem Sommer hatten wir unglaublich viel Mangold im Garten. Das ist leider nicht immer so, aber dieses Mal ist jede (von Herrn Ackerbau selbst gezogene) Pflanze nur so gewuchert. Ich mag Mangold sehr und wenn man im Garten wächst, umso besser - auf dem Markt ist er relativ teuer. Normalerweise mache ich Mangoldspaghetti, manchmal fülle ich Eierkuchen oder Crêpes mit Mangold und Käse, aber dieses Mal musste noch eine Alternative her. Ich wusste, dass es in Nizza die Tarte aux blettes gibt - Blettes ist Mangold - hatte die allerdings dort noch nie gegessen. Und das zu recht, wie ich bei meinen Rezeptrecherchen feststellen musste - dort wird die Tarte aux blettes süß gemacht. Das ist nichts für mich. Aber ich habe ein anderes Rezept gefunden, was wirklich sehr gut war - man muss nur daran denken, dass Mangold ähnlich wie Spinat beim Erhitzen total zusammenfällt, d.h. auch für den Belag ausreichend Mangold nehmen.
Man benötigt:
- ausreichend Mangold, von diesem allerdings nur die Blätter, die Stiele sollten herausgeschnitten werden
- einen Quiche- und Tarteteig (den man wahrscheinlich auch selbst machen kann, ich schwöre aber auf Tante Fannys, der ist super)
- zwei Zwiebeln
- Olivenöl
- ein Ei
- einen Becher Sahne (200g) - ich nehme hier meistens das 7%ige Ersatzprodukt
- eine Packung Reibekäse (wenn man Gryère hat und den reiben will - das ist noch besser)
- angeröstete Pinien- oder Pistazienkerne (optional)
Die Mangold Blätter werden in Streifen geschnitten, die gewürfelten Zwiebeln in Olivenöl angedünstet.
Den Mangold am besten portionsweise dazu geben, damit er so nach und nach zusammenfallen kann, ohne dass alles aus dem Topf quillt. Das Ganze sieht dann so aus:





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