Samstag, 10. März 2018

Schokoladen-Flan-Kuchen à la Frau Meinigkeiten

Ich weiß, dass dieser Blog gerade etwas kuchenlastig wird, aber ich kann es momentan nicht ändern. Zwar koche ich viele neue Sachen, die ich immer wieder mal in den Rezeptvorschlägen von Bloglovin finde, aber um diese Sachen hier aufzunehmen, müssen sie mich so überzeugen, dass ich sie wenigstens zwei Mal nachkoche. Es gibt einige interessante Dinge, aber das dauert noch ein wenig. Deswegen hier - wie im letzten Post bereits angekündigt - Frau Meinigkeitens magischer Schoko-Flan-Kuchen, den ich allerdings ein wenig für meine beschränkten Verhältnisse und Backkünste heruntergebrochen habe. Das Tolle an diesem Kuchen ist auf jeden Fall - neben dem Geschmack natürlich - die Optik. Was man neben allen Zutaten benötigt, ist eine gute Guglupf-Form, möglichst eine, an der nichts kleben bleibt, sonst klappt es wahrscheinlich nicht so gut. Ich habe mir für solche Kuchen letztens mal eine Keramik-Backform gekauft, die funktioniert recht gut. Der Kuchen ist eigentlich - auch wenn es nicht so aussieht - total einfach, es gibt nur zwei Dinge zu berücksichtigen (stehen unten). Und man kann den Kuchen normalerweise erst am nächsten Tag essen, deswegen ist er für Spontaneinladungen nicht so gut geeignet.
Ich habe für den Kuchen folgendes verwendet:
Für den Teig:
170g weiche Butter (die ist hier schon auf dem Teller, weil ich an das Fotografieren zu spät gedacht habe...)
200g Zucker
360g Mehl
1 TL Backpulver
1 TL Backnatron
50g Kakao
250ml Buttermilch
1 Ei

Für den Flan:
1 Dose gezuckerte Kondensmilch (total abgefahrenes Zeug, bei Rewe gab es russische Kondensmilch, sonst gibt es die von "Milchmädchen", da auch in Tuben - insgesamt braucht man etwa 400g)
1 Packung Kondensmilch (ich habe 7,5%ige genommen, geht wahrscheinlich auch andere; angegeben sind 375g, da in der Packung aber nur 350g sind, habe ich halt weniger verwendet - ich mag sonst keine Kondensmilch)
4 Eier
1 TL Vanilleextrakt (fehlt auf dem Bild, gibt es als Päckchen von Dr. Oetker)

Ich habe die Guglhupf-Form eingefettet - sicher ist sicher. Backofen auf 170° Umluft vorheizen.
Dann der Teig:
Weiche Butter und Zucker werden weißschaumig gerührt (Frau Meinigkeiten meint 10min, das dauert mir aber zu lange...) und dann die Hälfte der Buttermich und das Ei dazu. Jetzt kommt wieder dieser Buttermilcheffekt - der Teig flockt aus, das macht aber nichts.
 Dann alle trockenen Zutaten (Mehl, Kakao, Natron, Backpulver) miteinander vermischen
und die Hälfte davon zu der Butter-Zucker-Ei-Buttermilch-Mischung.
Dann den Rest der Buttermilch reinrühren und dann die andere Hälfte der trockenen Zutaten dazu. Es entsteht ein etwas festerer Teig.
Dieser wird in die Guglhupf-Form eingefüllt.

Dann wird der Flan aus den beiden Kondensmilchsorten, den Eiern und dem Vanilleextrakt zusammengerührt (Bild ist ein bisschen dunkel).

Und auf den Teig draufgegossen.
Das ging bei meiner Form gerade so.
Jetzt wichtig und der eigentliche Trick (glaube ich zumindest): Die befüllte Kuchenform nicht einfach so in den Ofen stellen, sondern eine flacherere Backform mit höherem Rand mit einem Liter kochenden Wasser befüllen und die Form da rein stellen, sodass der Kuchen praktisch im Wasserbad bäckt.
Dann passiert nämlich folgendes und macht den Kuchen magisch: Der flüssige Flan-Anteil wandert durch den festen hindurch und wird am anderen Ende fest.
Der Kuchen brauchte in der Größe bei mir 45min - Stäbchenprobe ist wichtig.
Dann - und das ist das zweite Wichtige - muss der Kuchen in der Form auskühlen und dann mehrere Stunden, am besten über Nacht, in der Form bleiben und kalt stehen.
Dann kann man ihn aus der Form lösen:
Der sieht dann so aus.
Jetzt habe ich noch aus Schokoladenkuvertüre und Pistazienresten einen Guss gemacht - höchstwahrscheinlich passt auch eine Karamellkuvertüre sehr gut, da habe ich aber zu spät dran gedacht und im Haus habe ich so was nicht vorrätig. Die Karamellkuvertüre könnte man dann gut mit gehackten Haselnüssen bestreuen. So sah es bei mir aus:
Und jetzt das Beste nach dem Anschneiden:
Der Schokoladenkuchen hat oben eine Flanschicht - alles zusammen ist extrem lecker.






Montag, 5. März 2018

Schokoladenmuffins à la Frau Meinigkeiten

Es ist schon länger her, da habe ich auf dem Blog von Frau Meinigkeiten ein Rezept für Muffins gefunden, die ich unbedingt nachbacken wollte. Das ist deshalb wichtig zu erwähnen, weil es meine ersten Muffins waren - normalerweise hatte ich bis dahin noch nie welche gemacht und auch keine Lust dazu. Frau Meinigkeiten ist eine enorme Kuchen- und Tortenkünstlerin, ich bewundere ihre Backkünste, allerdings bin ich nicht fähig, auch nur annähernd Ähnliches zustande zu bringen. Die Muffins aber - die gingen (und noch ein weiterer unglaublich guter Schoko-Flan-Kuchen, den ich bei Gelegenheit auch präsentieren werde - hier schon mal der Link, wer ihn ausprobieren will - es funktioniert tatsächlich). Wo das Muffin-Rezept zu finden ist, weiß ich nicht mehr, ich hatte es mir damals nur auf einen Post-it gekritzelt und deshalb muss ich es jetzt hier mal festhalten.
Man benötigt:
50g Kakaopulver
300g Mehl
1 Packung Weinsteinbackpulver (wahrscheinlich geht normales Backpulver aber genauso gut)
250g Butter
200g Blockschokolade (ich habe einfache Bitterschokolade genommen)
300g brauner Zucker
Vanilleessenz
100g Schmand
5 Eier
(im Vordergrund liegt mein Post-it-Zettel)

Zunächst werden Kakaopulver, Mehl und Backpulver trocken miteinander vermischt (das Mehl am besten gesiebt).
Im Töpfchen (oder im Wasserbad) schmelzen dann die Butter, die Schokolade und der Zucker
zu einer schönen, cremigen Schokomasse:
Dann werden die Mehl-Mischung und die Schokomischung gut miteinander verrührt, danach Schmand dazu und die fünf Eier nacheinander dazu gerührt.
Es entsteht ein etwas zäher Teig, den man dann mit Hilfe von zwei Esslöffeln (das ist meine Methode, falls jemand eine bessere hat - soll das tun) in die Muffinförmchen gepackt.
Wie man sieht, reicht die Menge für 27 Muffins - also eigentlich ganz ordentlich.
Ich habe die Muffins bei 180° Umluft etwa 20 min gebacken, Stäbchenprobe ist ganz gut...







Dienstag, 20. Februar 2018

Honig-Senf-Hähnchen-Pfanne

Hier ein Rezept, das ich über Bloglovin vom knusperstübchen.net hereingespült bekam und das ich - obwohl es mir eigentlich zu aufwändig ist - wirklich gern und wiederholt gekocht habe. Der Vorteil ist zudem, dass man es auch in größerer Menge für mehr Personen kochen kann. Denn wenn wir mal Besuch haben und ich für acht Leute kochen muss, dann ist es schön, auch mal eine Alternative zur sonstigen Gulaschsuppe oder zum Chili con Carne zu haben. Und, das ist ja in unserer Familie immer auch ein ausschlaggebender Grund, um ein Rezept zu verbloggen, es essen alle mit großer Freude mit. Das gibt es hier noch nicht allzu lange und ich freue mich immer wieder, wie der Hunger der Pupertät die Essens-Mäkeligkeit vertrieben hat... Wenn ich das vor zehn Jahren gewusst hätte, wäre ich viel entspannter mit diesem Rumgestochere im Essen umgegangen. Nun ja, man lernt halt auch dazu...
Das Honig-Senf-Hähnchen ist im Prinzip ein One-Pot-Gericht, das macht es ziemlich sympathisch. Man braucht dazu (die Angaben sind für vier Personen - hier habe ich aber für acht bzw. neun gekocht, deshalb ist alles etwas mehr):

400-500g Hähnchenbrust, die in Stücke geschnitten wird und in einer Mischung aus
       1 EL Mehl
       1 EL Paprikapulver
       je 1 TL Salz und Pfeffer
gewälzt wird.
Außerdem kommen dazu:
600g junge Kartoffeln (die, die mit Schale gekocht und gegessen werden können)
300g grüne Bohnen
70g Butter
1 Zwiebel
3 Knoblauchzehen
150ml Gemüsebrühe
200ml Sahne
1 EL Senf (Dijon oder anderer)
Honig - nach Geschmack - das Originalrezept geht von 2 EL aus, mir ist das aber zu viel, ich mag es nicht, wenn der Honig so rausschmeckt, ich nehme maximal 1 EL
gehackte Petersilie
Chiliflocken
Salz und Pfeffer
(Muskatnuss, wenn man will, da ich die aber nicht so gern mag und sie deshalb auch nicht im Haus habe, habe ich sie nicht verwendet - stört aber nicht)

Jetzt geht's los (gleich mal den Backofen auf 200° Umluft vorheizen):

Das in der Mehlpampe gewendete Hähnchen wird in einer hohen Pfanne in der Hälfte der Butter schön kurz und kross angebraten (es muss nicht durch sein, weil es ja noch in den Ofen kommt) und wieder aus der Pfanne nehmen.

Dann die restliche Butter in die gleiche Pfanne tun, klein gehackte Zwiebel, gepresste Knoblauchzehen, die geviertelten Kartoffeln und die Bohnen (tiefgekühlte Bohnen müssen nicht geputzt und geschnitten werden, frische dann schon vorher) und alles anbraten, salzen und pfeffern.

Um das ganze als One-Pot-Gericht zu lassen, müsste man das alles wieder herausfischen und dann die Soße machen - das war mir aber zu anstrengend, weil irgendwie alles schon so angebraten war; ich habe die Soße dann einfach in einer extra Pfanne gemacht - das ging auch gut.

Die Soße wird gemacht, indem man:
Senf und Honig in einer Pfanne zusammenmischt, alles mit Gemüsebrühe ablöscht, dann die Sahne und die Gewürze (Petersilie, Chiliflocken, Salz und Pfeffer, ggf. Muskatnuss) dazu und alles kurz köcheln lassen.  Abschmecken selbstverständlich auch...
Dann kommt das Hähnen in die Soße mit rein und wird so vermischt.
Und jetzt werden das Gemüse und das Hähnchen in der Soße in einen Topf, der ofenfest sein sollte, zusammengeführt, gut vermischt und alles zusammen kommt für etwa 30min in den Ofen. Da muss man ein bisschen schauen, dass die Kartoffeln gar sind, aber mit 30min ist man eigentlich auf der sicheren Seite.
Das alles ist sehr lecker - wie gesagt - die Menge auf dem Bild ist die doppelte, das langte auch gut für neun Personen, die alle ordentliche Esser sind.






Samstag, 16. Dezember 2017

Schokoladen-Guiness-Kuchen mit Frischkäsecreme

Ich treffe mich mit einer guten Freundin fast regelmäßig einmal in der Woche zum Kaffeetrinken (und Kuchenessen) und Quatschen in einem Café in der Wilhelm-Kuhr-Straße in Pankow, im "Stück vom Glück". In diesem Café werden die Kuchen selbst gebacken (man kann auch deftigere Kleinigkeiten essen, aber ich treffe mich ja immer am Nachmittag), es ist recht gemütlich eingerichtet und Sessel und Sofa laden dazu ein, eine Weile abzuhängen und Neuigkeiten auszutauschen. Mein absoluter Kuchenfavorit ist dort der Schokoladen-Guiness-Kuchen und weil es mir auf die Dauer zu teuer wurde, den auch stückeweise nach Hause für mehrere Familienmitglieder zu importieren, habe ich nach einem Rezept im Internet gesucht und bin auf eines gestoßen, dass dem Stück-vom-Glück-Kuchen sehr nahe kommt (www.springlane.de).
Ich backe gern Kuchen, allerdings nichts Kompliziertes, und dieser Kuchen ist total einfach zu machen und wirklich superlecker (allerdings nicht für Low-fat- und Diät-Verfechter*innen).
Also man braucht dazu:
Für den Teig:
250 ml Guiness oder ein anderes dunkles Bier (Herr Ackerbau hat Chocolat-Porter gekauft, das könnte ich mir auch gut vorstellen, allerdings schmeckt das auch ohne Kuchen gut)
250g Butter
75g Kakaopulver
400g Zucker (ich nehme meist weniger, maximal 350g - das reicht eigentlich auch)
140g Saure Sahne oder Schmand (oder Sauerrahm)
2 Eier
1 Päckchen Vanillezucker
275g Mehl
1 TL Natron

Und für die Frischkäsecreme:
300g Naturfrischkäse (hier besteht Kalorien-Einsparpotenzial, wenn man fettarmen nimmt, allerdings kommt es darauf eigentlich auch nicht mehr an...)
150g Puderzucker (bisschen weniger geht auch)

Obendrauf kommt noch Raspelschokolade, die hatte ich aber beim Fotografieren noch nicht und musste das Kind erst zum Einkaufen schicken. Die Raspelschokolade ist vor allem wegen der Optik wichtig.

Zuerst wird eine Springform (26cm, im Originalrezept sind es nur 23cm, aber mit einem kleineren Durchmesser ist der Kuchen schon sehr hoch, das muss nicht sein und bei 26cm hat man mehr Stücke) eingefettet und mit Mehl ausgestäubt und der Ofen auf 160° (Umluft) vorgeheizt.

Dann geht es an die Zubereitung:
Das Guiness wird in einem Topf erhitzt und die Butter darin geschmolzen.
 Dann kommen Zucker und Kakaopulver dazu, alles wird gut verrührt.
In einer extra Schüssel werden saure Sahne (Schmand, Sauerrahm), Eier und Vanillezucker zusammengerührt und der Bier-Butter-Kakao-Zucker-Mix hinzugegeben.
Anschließend werden Mehl und Natron darüber gesiebt und alles gut (aber nicht zu lange) verrührt.
Der Teig ist ziemlich flüssig, aber das macht nichts, im Ofen bäckt der schon gut durch. Der kommt dann in die Springform und ab in den Ofen. Man muss schauen, wie lange das braucht - bei mir war er in 45 bis 50min (Stäbchenprobe) fertig.
In der Zwischenzeit kann man den Rest vom Guiness trinken.
 Der fertige Kuchen muss dann einigermaßen auskühlen,...
...um dann  mit der Frischkäsecreme bedeckt zu werden. Dazu rührt man den Frischkäse weich, der ist dann noch so ein bisschen störrisch. Gibt man danach aber den Puderzucker hinzu, wird es eine glatte, schön streichfähige Creme (die - nebenbei bemerkt - auch ganz schön lecker ist).
 Die Creme wird auf den Kuchen gestrichen.
 Und wegen der Optik mit Raspelschokolade bestreut.

Jetzt sollte der Kuchen bis zum Verzehr kühlgestellt werden, dann wird die Creme fest und alles ist super schnittfähig.

Samstag, 21. Oktober 2017

Muffins mit was drin

Ich backe sehr gern und mittlerweile isst die gesamte Familie, einschließlich der Kinder, fast alle Kuchen, die ich backe, sodass es auch viel mehr Spaß macht (Ausnahme ist der göttliche Mohnkuchen, den mögen beide nicht, aber vielleicht dauert das einfach noch...). Für Muffins habe ich nie so die richtige Begeisterung aufbringen können, obwohl die ja vor allem als Kita- und Schulmitbringsel immer sehr beliebt sind. Allerdings war J.S. letztens auf Klassenfahrt; dort gab es "Ärger", weil die Jungs "Klopfstreiche" gemacht haben (was immer das ist). Als Strafe sollten die beteiligten Kinder Muffins für die Klasse mitbringen, also nicht jedes Kind für die ganze Klasse, sondern jeder ein paar. Also habe ich mich an ein Muffinrezept erinnert, das irgendwo in der Küche hing und habe die gebacken. Der Erfolg war so verblüffend - ich hatte echt Mühe, sechs von den Dingern für die Klasse zurückzuhalten, weil die Kids die quasi weggeatmet haben. Also habe ich gleich nochmal welche gebacken, weil das Rezept ziemlich einfach ist und die Muffins schnell fertig sind. Der Witz dabei ist, dass man in den Muffinteig noch Leckereien reintut, im Original waren es kleingeschnittene Erdbeeren, Rhabarberstücken und Kinderriegel. Da es um dieses Jahreszeit aber keinen Rhabarber mehr gibt und die Erdbeeren in Gold aufgewogen werden, habe ich die im Tiefkühlfach gelagerten Heidelbeeren genommen, wahrscheinlich kann man auch Himbeeren oder anderes Obst nehmen. Kinderriegel aber müssen sein... zum Glück gibt es die jahreszeitunabhängig.
Man benötigt
Für den Teig:
125g Butter
150g Zucker (das war mir beim ersten Mal zu viel, wahrscheinlich ist das gerechtfertigt, wenn man Rhabarber mit im Teig hat, bei Heidelbeeren ist das nicht notwendig. Ich habe hier 120g genommen)
1 Päckchen Vanillezucker
1 Ei
250ml Buttermilch
275g Mehl
1 Päckchen Backpulver

Als Leckereien:
Rhabarber, Erdbeeren, Heidelbeeren, Himbeeren, Beerenmischung... und - ganz wichtig - 3-4 Kinderriegel
So gehts:
Weiche Butter wird mit Zucker und Vanillezucker cremig gerührt, dann das Ei dazu und die Buttermilch. Bei mir ist das Ganze dann so ausgeflockt, das hat mich etwas nervös gemacht, es ist aber nicht schlimm, wenn das Mehl dazu kommt, ist das wieder vorbei. Mehl und Backpulver werden gesiebt und darunter gemischt.
Dann werden die Leckereien mit reingemischt - je nachdem wie viel man mag, so eine gute Handvoll Beeren; da ich die großen Kinderriegel hatte, habe ich sie noch einmal der Länge nach geteilt.

Das wird dann alles schon verrührt. Die Heidelbeeren färben den Teig natürlich ein, aber das sieht eigentlich ganz nett aus.
Dann wird der Teig in Muffin-Förmchen gefüllt. Insgesamt hat die Menge für 16 Muffins gereicht, wenn man also eine ganze Klasse damit versorgen will, muss man die doppelte Menge nehmen.
Ich bin nicht so geduldig beim Einfüllen - mit zwei Esslöffeln ging es dann aber. Das ganze kommt in einen auf 175° (Umluft) vorgeheizten Ofen und wird dort etwa 25min gebacken (Stäbchenprobe).
Den restlichen Teig habe ich dann in verbleibende vier Förmchen eingefüllt und dort habe ich jeweils noch ein Kinderriegelstück reingepresst, weil ich den Eindruck hatte, dass in diesem Restteig keine mehr drin waren.
Wenn alle fertig sind, kann man sie mit Puderzucker bestäuben (wenn sie nicht so perfekt aussehen, ist das auch ein gutes Mittel, die fehlende Perfektheit zu übertünchen).









Kartoffelsalat mit grünen Bohnen

Die Grillsaison ist ja im Prinzip vorbei und das Rezept für den dazugehörigen Kartoffelsalat kommt nun etwas spät. Allerdings: nach der Grillsaison ist vor der Grillsaison und nächstes Jahr passt es auch wieder. Oder vielleicht gibt es einen Adventsbrunch oder Heilig Abend mit Würstchen - wie auch immer, da passt dieser Kartoffelsalalt auch hin. Ich mag ja Kartoffelsalat sehr gern - ein anderes, allerdings sehr viel sättigenderes Rezept ist hier. Die eigentliche Thüringer Version von meiner Mutter mit Mayonaise und Speck ist auch sehr lecker, aber die kann ich nicht verbloggen, weil es hierfür kein so richtiges Rezept gibt, da wird alles nach Gefühl zusammengemischt. Nicht, dass ich es nicht schon probiert hätte, aber letztlich ist Muttis Salat doch der bessere, also kann ich nur Variationen machen... Das Rezept dieses Salates kommt von tastesheriff.
Man benötigt dazu:
Kartoffeln (original 750g)
grüne Bohnen (original 250g) - dies hier sind die letzten aus unserem Garten, wenn es keine frischen gibt, geht das auch gut mit Prinzessbohnen aus dem Glas oder gefrorenen
Feta (original 100g)
getrocknete Tomaten (original 50g) - ich bevorzuge die in Öl eingelegten, original sind es, glaube ich, nur trockene

Salatdressing:
Saft einer halben Zitrone
3 EL Olivenöl
2 EL Weißweinessig
1,5 TL Zucker
1 TL Salz

Ich wiege Salatzutaten ja eigentlich nie ab, weil ich die Menge immer nach der Anzahl der Esser bestimme; das einzige, wo die Proportionen einigermaßen stimmen sollen, ist das Dressing. Wenn man mehr Zutaten hat, macht man halt mehr. Da liegt man eigentlich selten verkehrt.
Die Zubereitung ist einfach:
Kartoffeln kochen, schälen und würfeln.
Bohnen putzen, in mundgerechte Stücke schneiden oder brechen und in Salzwasser bissfest kochen (nicht notwendig, wenn man welche aus dem Glas nimmt ;-)). Es wird ja immer empfohlen, dass man grüne Bohnen nach dem Kochen in Eiswasser abschrecken soll, damit sie schön grün bleiben - mir ist das egal, am Geschmack ändert das nichts und nur für die Ästhetik ist es mir zu viel Aufwand.
Getrocknete Tomaten würfeln.
Feta zerbröseln
Alles zusammen in eine Schüssel.
Aus den Zutaten für das Dressing selbiges zubereiten, dann drüber gießen und alles gut ziehen lassen, ggf. nachwürzen.





Montag, 2. Oktober 2017

Süßkartoffelcurry mit Spinat

Süßkartoffeln finde ich aus irgendwelchen Gründen total lecker - ich muss Herrn Ackerbau mal dazu bringen, statt normaler Kartoffelnveine Reihe Süßkartoffeln anzubauen. Man kann die ganz großartig im Ofen rösten als Ofengemüse, dazu schreibe ich später mal was. Hier ist ein Gericht, auf das mich wieder ein Internetlink verwiesen hat und nachdem ich es schon zwei Mal nachgekocht habe und es jedes Mal lecker war, hat es sich einen Platz in diesem Blog verdient. Das Essen ist vegetarisch und ich glaube, sogar vegan, aber da weiß ich nicht so genau Bescheid. Ich bin ja weder Vegetarierin noch Veganerin, trotzdem esse ich auch ab und an Sachen ohne Fleisch.
Also man braucht dazu
zwei Zwiebeln oder Schalotten
Knoblauch
zwei Süßkartoffeln
1 EL Kokosöl (das gibt es in der asiatischen Abteilung eines Supermarktes, man braucht es nicht so oft, es kann aber gut im Kühlschrank stehen)
rote Currypaste (findet man wie das Kokosöl) - original sollen drei EL dran, das fand ich aber ziemlich gewagt, mir genügen zwei gut gehäufte Teelöffel, aber das ist natürlich davon abhängig, wie scharf man etwas mag - ich wäre eher vorsichtig und nachwürzen kann man ja immer
400 ml Kokosmilch
zwei Handvoll Cashewkerne
100g Spinat
ein Spritzer Limettensaft
Salz und Chiliflocken zum Nachwürzen

Das Essen ist ziemlich leicht zu machen, wenn man denn alle Zutaten beieinander hat. Zwiebeln/Schalotten und Knoblauch werden geschält und gewürfelt und dann im Kokosöl angedünstet. Die Süßkartoffeln werden ebenfalls geschält und gewürfelt und kommen dann dazu. Dann mit Currypaste würzen, durchmischen, kurz zusammen anbraten.

Anschließend mit der Kokosmilch aufgießen und bei mittlerer Hitze zehn Minuten köcheln lassen.

Wenn die Süßkartoffeln weich sind, kommen der Spinat und die Cashews hinzu und alles köchelt vor sich hin, bis der Spinat zusammengefallen ist (das geht recht schnell).
Abschließend  mit Limette, Chili und Salz und ggf. nochmal Currypaste würzen. Mir mangelte es immer zuerst am Salz, allerdings ist das ja immer ein Problem, wenn man heißes Essen würzt - die Schärfe kommt dann später.
Das Curry kann man gut mit Reis essen, wie der gekocht wird, brauche ich nicht zu beschreiben.
Dummerweise habe ich vergessen, gleich ein Foto zu machen, sodass das hier bereits die halb ausgegessene Pfanne repräsentiert...