Freitag, 17. Oktober 2014

Rote Beete Salat

Rote Beete (oder für alle, die aus dem Süden kommen: rote Rüben) ist ein Gemüse, was ich früher gar nicht mochte, vor allem, weil ich nur die komischen Essigkugeln kannte, die im Glas verkauft werden. Als wir dann einige Zeit lang eine Biokiste abonniert hatten, in der im Winter praktisch jede Woche Rote Beete enthalten war, begann ich, nach entsprechenden Rezepten zu suchen. Mittlerweile ist es eines meiner liebsten Gemüse, wir bauen sie jedes Jahr im Garten an - frisch geerntet, gekocht, in Scheiben geschnitten mit Knoblauch, ein bisschen Salz und Olivenöl und einem Schuss Creme-Balsamico mariniert, ist sie einfach wunderbar.
Hier das zweitfavorisierte Rezept eines Rote-Beete-Salates von den Ackerbau'schen Eltern übernommen und regelmäßig zubereitet:

Rote Beete gekocht (frisch ist sie am besten, sie dauern je nach Größe etwa 35 bis 45 min, zur Not gehen auch die vorgekochten Kugeln, keinesfalls die aus dem Glas nehmen!!!) und gerieben
Dazu die Marinade:
Eine Zwiebel in Olivenöl anschwitzen, Pinien- oder gehackte Walnusskerne sowie ein EL Honig dazu. Das Ganze salzen und pfeffern und mit einem fruchtigen Essig (Apfelbalsamico oder Apfelessig oder irgendein anderer) ablöschen. Die Marinade mit Thymian (frisch oder getrocknet, geht beides) und ein bisschen Chili aufkochen

und über die geraspelte Rote Beete geben. Über alles kommt noch ein guter Schuss Walnussöl, alles vermischen und gut durchziehen lassen. Bei Bedarf kann noch ein bisschen Essig oder Salz dazu. Fertig.
Für alle, die rote Beete mögen, ist der Salat ein echter Renner - auch als Mitbringsel eine Alternative zum üblichen Nudel- oder Kartoffelsalat.
Bon appétit!



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