Sonntag, 12. Oktober 2014

Gegrilltes Gemüse

Zutaten:
1 Aubergine
2 Zucchini
2 Paprika
1 Zwiebel/ mehrere Schluppen
1 Knoblauchzehe
frischer Basilikum
Salz, Pfeffer
Olivenöl
guter Weißweinessig

1. Das erste Mal habe ich davon bei Jamie Oliver gelesen, seit 10 Jahren ein beliebtes Gericht im Haushalt. Allerdings mit verschiedenen Änderungen. Allein dieses Gericht ist eigentlich ein Grund, sich eine Grillpfanne zuzulegen.

2. Die Aubergine in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden. Die Zucchini mit einem großen Messer in möglichst dünne Scheiben schneiden. Die Paprika in einer feuerfesten Form in den Ofen auf höchster Stufe mit Grill stellen. Die Paprika nicht aufschneiden!

2. Die Grillpfanne auf dem Herd auf höchster Stufe stellen.  Kein Öl in die Pfanne! Wenn's gemütlich zu qualmen beginnt, legt man die Auberginen-Scheiben rein (Grundregel beim Kochen mit der Grillpfanne ohne Öl: Abwarten, bis die Pfanne heiß genug ist). Eine Zeitlang anbraten lassen, dann umdrehen. Die Auberginen bekommen ein apartes Muster.

3. Währenddessen sollten die Paprika schon an der Oberseite schwarz verkohlt sein. Vorsichtig umdrehen. Wichtig ist, dass die Paprika nicht aufreißen, der süße Saft muss in der Frucht bleiben.

4. Wenn die Auberginen von beiden Seiten gut angebraten sind, legt man sie in eine Schale. Die angekokelten Paprika legt man gleich dazu.

5. In die Grillpfanne gleich die dünn geschnittenen Zucchini legen; die brauchen allerdings nicht allzu lang.

6. Wenn die Paprika etwas ausgekühlt ist, den Strunk ausreißen, der Saft sollte möglichst über die Auberginen fließen. Die Schale der Paprika abziehen und die Paprika in Streifen reißen.

7. Die fertigen Zucchini zu Paprika und Auberginen in die Schale. Nun kann man in Achtel geschnittene Zwiebeln oder in der Mitte durchgeschnittene Frühlingszwiebeln in die Grillpfanne legen (Frühlingszwiebeln sollte man vorher für zwei Minuten in kochendes Wasser legen).

8. Wenn alles gegrillt ist (grundsätzlich könnte man noch Fenchel oder Kohlrabi grillen, wenn man will), gibt man drei Esslöffel guten Weißweinessig und drei Esslöffel gutes Olivenöl sowie Salz und Pfeffer dazu. Außerdem noch frischen Basilikum sowie eine in feine Stücke geschnittene Knoblauchzehe. Das Ganze kann gerne zugedeckt ein paar Stunden stehen.

9. Dazu nimmt man einen Halloumi und legt ihn in die Grillpfanne (erst reinlegen, wenn sie wirklich heiß ist) und brät ihn kurz von beiden Seiten an. Alternativ kann man in einer normalen Pfanne Olivenöl heiß werden lassen und den Halloumi in kleine Würfel geschnitten rein kippen und warten bis er schön braun frittiert ist (für die zweite Variante sind wir Elke aus Zypern sehr dankbar)..

10. Schönes Abendessen, das aber vor allem von der Qualität der Zutaten abhängt. Wenn die Paprika nichts taugt, fehlt es sehr am Geschmack. Und bitte keinen schlechten Essig nehmen...

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